Kauroff lobt Einsatz der Helfer gegen Schneemassen

Pandemie erschwert Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt

Wedemark. Etliche Zentimeter neuer Schnee, Windböen von bis zu 80 Kilometern pro Stunde sowie einsetzender Eisregen haben seit Sonntag Niedersachsen fest im Griff. Der Sprecher für Feuerwehr und Katastrophenschutz, Rüdiger Kauroff, spricht den Helferinnen und Helfern seinen Dank aus: „Was die Helferinnen und Helfer von THW, Feuerwehren, Rettungsdiensten, Straßenmeistereien, aber auch die Bürgermeister:innen, die Beschäftigten in den Verwaltungen sowie zahlreiche Ehrenamtliche in den Hilfsorganisationen gegen die Schneemassen geleistet haben, ist enorm. Niedersachsen hat lange nicht mehr einen solch heftigen Schneesturm erlebt, der weiterhin noch nicht ausgestanden ist!“
Kauroff verweist darauf, dass es gerade in Zeiten der Corona-Pandemie schwierig sei, für die ehrenamtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen Nachwuchs zu gewinnen. „Auf kommunaler Ebene lebt der gesellschaftliche Zusammenhalt vom Ehrenamt. Gerade in Zeiten, in denen das Coronavirus grassiert und Kontakte sowie persönliche Zusammenkünfte zu reduzieren sind, ist es schwierig, Nachwuchs zu gewinnen. Wir müssen aufpassen, dass durch die Pandemie auf lange Sicht kein Corona-Loch im Ehrenamt entsteht.“
„Gerade bei den Feuerwehren sowie dem THW und den Rettungsdiensten geht es nicht nur darum, dass sich diese für potenzielle neue Mitglieder nicht präsentieren können. Vor allem können derzeit auch Übungen und Testeinsätze nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden. Doch gerade die Probe von Einsatzszenarien ist wichtiger Bestandteil, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein!“, erklärt Kauroff.