KGS kooperiert mit dem Dorotheenhof

Ingrid Janßen, Kay Kretzer , Anja Bode (hinten von links nach rechts), Tjark Ommen und Mandy Scheffler bei der Vertragsunterzeichnung.

Neuer Profilkurs bereitet Schüler auf Berufsleben vor

Schwarmstedt. Berufsfindung wird an der Wilhelm-Röpke Schule schon seit Jahren groß geschrieben; durch das neue Profilmodell, das die früheren Wahlpflichtkurse ablöst bzw. ersetzt, hat es hierbei noch einmal eine starke Verbesserung gegeben. Wie schon berichtet hat der AW Fachbereichsleiter Kay Kretzer im Rahmen dieses Modells die Schülerfirmen „Helfer Hände“ (PC-Schulung für Senioren) und den KGS-Shop (Schulkleidungsverkauf auf freiwilliger Basis) gegründet. Aber das soll nicht alles sein. Eine weitere Idee entwickelten AW-Lehrerin und Hauptschulklassenlehrerin Ingrid Janßen und die kommissarische Didaktische Leiterin Anja Bode. Ingrid Janßen hatte in der Presse die Entwicklung des inzwischen mehrfach ausgezeichneten Modells „Miteinander-Füreinander“ an der Felix-Nussbaum-Schule verfolgt, bei dem Schüler/innen mit großem Engagement und Einfallsreichtum Walsroder Senioren betreuen. So etwas wollte sie in Schwarmstedt auch haben. Anja Bode wusste, dass vor Jahren ein Ganztagsprojekt, das es mit der örtlichen Seniorenresidenz „Dorotheenhof“ gab, an zeitlichen Vorgaben gescheitert war. Die Ganztagszeit war schwer mit dem Rhythmus der Seniorenresidenz zu vereinbaren. Aber inzwischen gibt es durch die Einführung der Oberstufe an der KGS andere Busabfahrtszeiten und so sollte ein weiterer Versuch gestartete werden. Die Leiterin des Dorotheenhofs, Mandy Scheffler, musste dann auch nicht lange überzeugt werden, sie war sofort Feuer und Flamme. So können nun ab dem nächsten Schuljahr Schülerinnen und Schüler der KGS aus dem 9. und 10. Schuljahr Erfahrungen sammeln, ob die Betreuung von Senioren ihr Ding ist. Das Kümmern um die Bewohner des Dorotheenhofs, das Helfen beim Essen oder auch, wenn es passt, die Unterstützung der Fachkräfte bei der Pflege, können ausprobiert werden. Auf diese Weise ergibt sich vielleicht der Berufswunsch für einen Beruf mit hervorragenden Perspektiven, auf jeden Fall lernen die jungen Menschen den respektvollen Umgang mit älteren Menschen und diese werden an den wöchentlichen Besuchen auf jeden Fall ihre Freude haben.