Kinder malen ihre Zukunft

Walter Zychlinski (von links), Rebecca Schamber und Jean Schramke zeigen die Gewinnerbilder vor dem Bürofenster der SPD an der Schaumburger Straße mit den restlichen Kunstwerken. Foto: SPD Wedemark  (Foto: Foto: SPD Wedemark)

Kunstwerke des SPD-Malwettbewerbes sind ausgestellt

Mellendorf. Wer sich zurzeit in der Nähe des SPD-Bürgerbüros in der Schaumburger Straße aufhält, sollte einen kleinen Abstecher dorthin unternehmen. Ab sofort sind im Schaufenster des Büros die Kunstwerke der Kinder zu bestaunen, die an dem SPD-Malwettbewerb „Kinder malen ihre Zukunft“ teilgenommen haben. „Nicht nur die Kreativität der Bilder begeistern uns, sondern auch die Ideen, die von den Kindern ausgedrückt werden,“ freut sich Rebecca Schamber, Vorsitzende der SPD Wedemark. Neben Wünschen, wie zum Beispiel ein sicheres und schönes Zuhause, das Ende von Corona und Berufswünsche, finden sich auch ganz konkrete Ideen, wie sich Kinder ihr direktes Umfeld vorstellen. Ein Kind wünscht sich mehr Klinkerhäuser in der Wedemark, ein anderes würde sich freuen, wenn weniger Hundekot an den Straßen liegen würde. Sogar eine genaue Zeichnung, wie Spielplätze gestaltet werden sollten, sind zu finden. Die Jury bestehend aus Jean Schramke, Walter Zychlinski und Rebecca Schamber hatte es wirklich schwer, eine Platzierung vorzunehmen. Über den ersten Preis kann sich der fünfjährige Karl Gerner aus Bissendorf-Wietze freuen. Er zeichnete mit bemerkenswerter Präzision seine Wege, die er beim Spazierengehen mit seinen Eltern geht. Er findet, dass die Straßen sicherer für Kinder werden müssten. Darum hat er gleich mehrere Ampeln und Zebrastreifen eingezeichnet. Diese tolle Leistung honorierte die SPD mit einem 50-Euro-Gutschein von Spielwaren Bertram. Auch alle anderen 25 Kinder, die ein Bild einsendeten, bekamen einen Bertram-Gutschein von der SPD und eine kleine Aufmerksamkeit von der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin Caren Marks. Ein besonderer Preis ging an eine dritte Klasse der Grundschule Bissendorf. „Die Sicht der Kinder auf ihre Zukunft sollte uns öfter zum Nachdenken bringen. Wir haben auf jeden Fall einige Anregungen dazu gewonnen, die wir gerne in unsere politische Arbeit einfließen lassen möchten,“ betont Schamber.