Kinderrechtekunstwerk zugewachsen

Dass das Kinderrechte-Denkmal Weltenbank in Gailhof an der Celler Straße von Gras und Unkraut verdeckt wird, ärgert die Familie, die das Grundstück zur Verfügung gestellt hat. Die Gemeinde entschuldigt sich mit aktueller Überlastung des Bauhofes, der viele Grünflächen zu pflegen habe. Foto: A. Wiese

„Weltbank“ an der Celler Straße in Gailhof ist schwer zu findenhwer zu finden

Gailhof (awi). „Dieses Kunstwerk soll zum Verweilen einladen und zum Nachdenken anregen“ steht auf dem Schild an der „Weltenbank“, dem Kunstwerk an der Straße der Kinderrechte in Gailhof. Dazu muss man es allerdings erst einmal finden. Und das fällt angesichts des hohen Gras- und Unkrautbewuchses auf dem Grundstück an der Celler Straße 8 schwer, hat Günther Baxmann feststellt. Er und seine Frau treffen immer wieder auf herumirrende Menschen mit dem Plan der Kunstwerke an der Straße der Kinderrechte an der Hand, die quasi vor der Bank stehen und sie nicht finden, weil sie so zugewachsen ist. „Wir haben der Gemeinde Fotos geschickt, aber es passiert nichts. Als für das Kunstwerk mit der Verlegung der Bushaltestelle am Hessenweg ein neuer Standort gesucht wurde, hatten Baxmanns ihr Grundstück an der Celler Straße unentgeltlich angeboten. Im Vertrag verpflichte sich die Gemeinde zur regelmäßigen Pflege des kleinen Dreiecks, so Günther Baxmann. Doch jedes Jahr müsse er diese wieder anmahnen. Gemeindesprecher Ewald Nagel erklärte die Problematik auf Nachfrage mit einer Überlastung des Bauhofes, der sehr viele Grünflächen zu pflegen habe. Überall müsse Gras und Unkraut gemäht werden. Das könnten die Mitarbeiter nur nach und nach abarbeiten. Die Weltbank, die unter anderem eine Brücke zwischen Bildung und Analphabetismus symbolisieren soll, war seinerzeit für die Straße der Kinderrechte von der Grundschule Mellendorf angefertigt worden.