Kirche ist jetzt gefordert

Ein kleiner Gruß soll den Senioren in der Kirchengemeinde Brelingen signalisieren, dass sie auch in Corona-Zeiten nicht vergessen sind. Foto: F. Bernstorf

Durch Grußkarten Kontakt zu Senioren halten

Brelingen. Die Seniorenarbeit in den Kirchengemeinden ist in diesen Wochen besonders schwierig. Alle Treffen und Veranstaltungen sind wegen der Corona-Pandemie abgesagt. In der evangelischen Kirchengemeinde Brelingen hält die Leiterin des Seniorenkreises, Jutta Schräpel, Kontakt zu ihren Senioren, indem sie etwa alle vier Wochen Grußkarten an die verteilt, die sonst zum Seniorenkreis in den Gemeindesaal gekommen wären. Es werden auch die bedacht, die aus gesundheitlichen Gründen an den Treffen nicht mehr teilnehmen können. Mit ihrem Gruß informiert Jutta Schräpel auch zur aktuellen Lage.
Mit den Briefen, die an die etwa 20 Senioren verteilt werden, verschickt Jutta Schräpel meistens auch kleine Geschenke. Jetzt im Herbst sind es bemalte Kastanien, zu Ostern gab es selbst gebastelte Osterhasen mit Schokoladeneiern und auch zu Weihnachten werden sich die Senioren auf eine kleine Aufmerksamkeit freuen können. In jedem Brief ist außerdem ein Gruß von Pastorin Debora Becker enthalten. „Das alles schaffe ich recht gut mit der Unterstützung durch meinen Sohn Tim“, sagt Jutta Schräpel. Die Resonanz von den Senioren ist groß und zeigt, wie wichtig es ist, den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Einige Senioren melden sich auch telefonisch bei Jutta Schräpel, einfach um nur mal ein paar Worte zu wechseln oder auch um Danke zu sagen.