„Klare Haltung hat Wirkung gezeigt“

SPD und CDU in Resse begrüßen Einigung zur Neubaufläche

Resse. Die Ortsratsmitglieder von SPD und CDU im Resser Ortsrat haben es laut einer Pressemitteilung von Ortsbürgermeister Jochen Pardey (SPD) „mit Genugtuung aufgenommen, dass die langwierigen Verhandlungen zwischen Gemeindeverwaltung und Grundeigentümern über die Ausweisung eines neuen Baugebietes an der Resser Siedlung „Lönswinkel“ zu einer Einigung geführt haben". Die beiden Fraktionen hatten im vergangenen Oktober im Ortsrat beantragt, für eine Einigung zwischen Verwaltung und Grundeigentümern eine eindeutige Frist zu setzen und die Verhandlungen zu beenden, um eine andere Planfläche in Angriff zu nehmen, falls eine Einigung innerhalb der Frist nicht zustande komme. Diese Forderung hatten auch die beiden Mehrheitsfraktionen im Rat der Gemeinde Wedemark übernommen. Damit war die Gemeindeverwaltung beauftragt, entweder bis Ende März eine Einigung mit den Grundeigentümern über den Kaufpreis für die Fläche zu erzielen, oder aber die Planungen in diesem Bereich zu beenden und an anderer Stelle des Ortes ein Neubaugebiet zu planen. „Die klare Haltung, die Kommunalpolitik und Gemeindeverwaltung hier eingenommen haben, hat den gewünschten Erfolg erzielt“, so Jochen Pardey (SPD) und Antje Kaufmann (CDU) für die Resser Ortsratsmehrheit. Wie aus dem Rathaus auf Nachfrage zu erfahren war, gibt es endlich das erforderliche Einvernehmen mit den Grundeigentümern über den Kaufpreis für die Fläche. Damit könne nun ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Ein weiterer Bevölkerungszuwachs sei gut für Resse, um die örtliche Infrastruktur zu stabilisieren und der Ort leiste so auch einen Beitrag zur Behebung der Wohnungsnot. Hierfür sei es unerlässlich gewesen, auf einen maßvollen Bodenpreis zu drängen.
In dem neuen Baugebiet soll nach den Vorstellungen von CDU und SPD ein weiterer Wertstoffsammelplatz vorgesehen werden. Dies komme neben den Neubürgern auch den Einwohnerinnen und Einwohnern der bisherigen Siedlung „Lönswinkel“ zugute.
Darüber hinaus wünschen sich die beiden Fraktionen, durch Gespräche mit der Region Hannover eine bessere Verknüpfung der Buslinie 698, die die Siedlung „Lönswinkel“ mit dem Hauptort verbindet, und der Linie 460 zu erreichen, die die Verbindung nach Hannover darstellt. Ferner soll eine Instandsetzung des kombinierten Fuß- und Radweges im Verlauf der Siedlung mit dem Neubau des Fahrradweges nach Scherenbostel erfolgen, den die Region Hannover für das kommende Jahr angekündigt hat. Auf der Ortsratssitzung am 6. Mai wird es zu dem geplanten Neubaugebiet einen Sachstandsbericht geben, kündigte Pardey an.