Kleiner Wechsel im Vorstand

Vorstandsmitglieder Sabine Mieske, von links, Georg Kohne, Regina Niehoff, Wilfried Mieske, Doris Kohne, Dirk Meyer, Mike Wedegärtner und Bernd Peters kümmern sich mit vielen anderen um die Pflege und Gestaltung des Feuerwehrwaldes Negenborn. Foto: E. Rodenbostel

Förderverein für Feuerwehrwald Negenborn macht Jahresplan

Negenborn (er). Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Feuerwehrwald Negenborn fand im Feuerwehhaus statt. Im Jahresrückblick konnte auf viel gemeinsame Stunden verwiesen werden. Der Verein zählt inzwischen 56 Mitglieder. Aktionen wie das Aufstellen und Sichern der gesponserten Bank, das Obstbäume schneiden oder das jährlich stattfindende Blütenfest braucht die Hilfe von engagierten Mitgliedern. Darauf kann sich der Vorsitzende Wilfried Mieske aber verlassen. Auch die Wahlen des Gesamtvorstandes sorgten für keinerlei Überraschungen. Wurde der erste Vorsitzende in geheimer Wahl doch mit der Gesamtheit der Anwesenden wiedergewählt. Auch bei den anderen zu wählenden Vorstandsmitgliedern herrschte Einigkeit. Ausgeschieden ist nach 21 Jahren Vorstandsarbeit die Mitbegründerin des Fördervereins Regina Niehoff. Sie bekleidete den Posten der Kassenführerin, den nun Sabine Mieske übernehmen wird. Besondere Posten beim Förderverein sind die Blattwarte. Bernd Peters und Maik Wedegärtner übernehmen diese Aufgaben. Nachdem 2019 wieder ein trockenes Jahr mit kaltem Frühjahr und späten Nachtfrösten begonnen hatte, wurde die externe Wasserversorgung im Sommer eingestellt. Vielleicht nicht nur deshalb ergab sich eine magere Obsternte. Viele Gäste fanden sich beim alljährlich an Himmelfahrt stattfindenden Blütenfest ein. Sie sorgten im vergangenen Jahr für einen Ausverkauf von Spanferkel und Kuchen nach gut einer Stunde. In diesem Jahr soll vorgesorgt werden. Die Einnahmen des Blütenfestes kamen Aktionen der Kinder- und Jugendfeuerwehr zugute. Der für das Jahr 2020 ausgeschriebene Baum des Jahres, die Rubinie wurde durch den Vorsitzenden des Traditionsvereins Carsten Kleinert mit einem kleinen Text erläutert. In der Anschließenden Abstimmung wurde gegen eine Pflanzung dieses Baumes auf der Fläche des Feuerwehrwaldes gestimmt. Dazu trug unter anderem die hohe Giftigkeit der Blätter, Samen und Früchte des Baumes bei. Diese invasive, etwa 30 Meter hohe, Baumart soll durch fixierten Luftstickstoff im Boden eine Gefahr für andere Pflanzen bilden. Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich für einheimische kleine Bäume aus, die im Herbst dieses Jahres gepflanzt werden sollen. Am 14. März um 14.00 Uhr werden in diesem Jahr erste Pflegearbeiten am Feuerwehrwald stattfinden.