Konfirmanden beenden Projektphase

Die Kirche St. Michaelis war zum Abschluss-Gottesdienst voll besetzt.

Abschlussgottesdienst in der Bissendorfer Michaeliskirche

Bissendorf. Mit einem Gottesdienst in der voll besetzten Michaeliskirche beendeten die Konfirmanden aus den Kirchengemeinden St. Michaelis und Kapernaum Resse jetzt ihre gemeinsame Projektphase. Seit den Herbstferien hatten die Jugendlichen sich nicht mehr zu wöchentlichen Konfirmandenstunden getroffen, sondern sind in kleinen Gruppen für ganz unterschiedliche Projekte zusammengekommen.
Zu den Klängen der Konfi-Band um Tim Knemeier wurde im Gottesdienst auf die Erfahrungen aus den letzten Wochen zurückgeblickt. Sarah, die als Jugendliche den wöchentlichen Konfi-Treff begleitet hatte, stellte in der kurzen Predigt mit der Konfirmandin Charlotte fest, dass diese Zeit wie „eine kleine Reise war, um zu entdecken, wie unterschiedlich Glaube gelebt werden kann.“
Aus über 40 verschiedenen Projekten konnten die Jugendlichen wählen – eingeteilt in die Kategorien Gottesdienst, Glaube und Gemeinschaft. So wurde zum Beispiel Schmuck für die Weihnachtsbäume in den Kirchen gebastelt und ein Kinoabend in der Kirche veranstaltet. In einem Nähprojekt saßen die Jugendlichen selber an der Nähmaschine. Jugendliche trafen sich mit Senioren, die das Ende des zweiten Weltkrieges erlebt haben, und brachten diese Erlebnisse in den Gottesdienst am Volkstrauertag ein. Verantwortlich für dieses bunte Programm sind neben den Hauptamtlichen der Kirchengemeinde auch zahlreiche Ehrenamtliche, die eigene Projekte anbieten. „So kommen nochmal ganz eigene Angebote dazu, die wir selber nicht anbieten könnten“, beschreibt Pastor Thorsten Buck. Das Insektenhotel auf dem Friedhof, viele Bastelangebote oder der Workshop zur Familiengeschichte wären ohne Unterstützung nicht möglich gewesen.
Der Dank im Gottesdienst ging daher an Feli und Marlene Doebke, Henrike und Folke Hein, Heinz Linne, Johannes Messow, Petra Mensing, Sabine Jüngling, Sebastian Mahnstein, Tim Knemeier, den CVJM Bissendorf und den Werkkreis Resse. Für die besondere Würze, die durch dieses Engagement in die Konfirmandenzeit gebracht wurde, überreichte Pastorin Wibke Lonkwitz symbolisch allen das Wedemärker Gewürzketchup.
So konnten die Jugendlichen ganz unterschiedliche Erfahrungen sammeln und sich besser kennenlernen. „Konfirmandenunterricht kann auch Spaß machen“, blickt Lenja auf die letzten Monate zurück. „Es wurde viel gelacht.“ Nun steht für die Jugendlichen noch ein Wochenende auf Konfirmandenfahrt auf dem Programm, bevor nach Ostern in Resse, Bissendorf-Wietze und Bissendorf die Konfirmationen gefeiert werden.