Küsterin Ida Felk verabschiedet

Pastorin Wibke Lonkwitz (von links), die neue Küsterin Bettina Fraedrich, die verabschiedete Küsterin Ida Felk und Pastor Thorsten Buck nach dem feierlichen Gottesdienst am Sonntag. Foto: E. Rodenbostel

Gute Seele der Bissendorfer Kirche geht nach über 30 Jahren in den Ruhestand

Bissendorf (er). Zur Verabschiedung der Küsterin Ida Felk, die 33 Jahre in der Bissendorfer St.-Michaelis-Kirche tätig war kamen am 31. März viele Menschen, die ihr die Ehre erweisen wollten. Der Gottesdienst stand im Zeichen der Verabschiedung „mit Wehmut und Dankbarkeit“, so Pastorin Wibke Lonkwitz. Sie fuhr fort: „Aber auch mit Freude über die jahrzehntelange Tätigkeit, in der sie ihr Amt so zuverlässig und mit Liebe gestaltet haben.“ Nicht nur Nahrung mache satt, auch Begegnung, Vertrauen und Liebe, um Zuwendung und Nähe zu teilen.
Die Liebe von Ida Felk zu ihrer Arbeit ist über die Jahre spürbar gewesen. Sie steckte im Detail, wie beim Schmücken des Altars zu merken, beim Vorbereiten der Kerzen und manch weiteren Kleinigkeiten. Elisabeth Wöbse dankte für den Kirchenvorstand für die geleis-tete Arbeit und ihren Einsatz: „Ich möchte einmal wissen, wie viele Taufen und Trauungen sie begleitet haben, wie oft die Glocken für Beerdigungen läuteten und wie viele Tulpen zum Schmücken des Altars sie hergetragen haben.“ Nun werde Ida Felk aus der Verantwortung entlassen und könne „einfach nur so“ in die Kirche gehen. Einen kurzen Bericht über besondere Vorkommnisse der vergangenen Jahre konnte nach dem Gottesdienst erfahren werden. „Frau Felk hat den Menschen in der Gemeinde eine Heimat gegeben. Sie war oft erster Ansprechpartner der Brautleute und hat viele Fragen im Vorfeld klären können“, so Wibke Lonkwitz. Natürlich passiert in so vielen Jahren Küsterdienst schon mal das ein oder andere. So konnten Hosen in letzter Sekunde geflickt werden oder das vergessene Taufwasser, als ob es so sein sollte, nach Zeichen des Pastors im Gottesdienst bei einem Kirchenlied nachgefüllt werden. Eigentlich stehe sie nicht gern im Rampenlicht und der Platz heute in einer der ersten Reihen sei ihr nicht recht gewesen, wissen Pastorin und Kirchenvorstand. Gedankt wurde Ida Felk mit einem Segenskreis mit beiden Pastoren, dem Kirchenvorstand und Mitarbeitern. Geschenke, auch für den Garten, wurden überreicht. Im nächsten Schritt stellte Pastorin Wibke Lonkwitz die neue Küsterin Bettina Fraedrich vor, die auch gleichzeitig die Stelle einer Sekretärin übernimmt. Sie wird für Bissendorf-Wietze und Bissendorf tätig sein und ihre neuen Tätigkeiten wurden ihr am Sonntag „als Blumenstrauß voller Arbeiten“ präsentiert.