Kunstobjekt für Abbensen im Entstehen

Zehn Wedemärker Gymnasiasten präsentieren gemeinsam mit Künstlerin Heike Schötker (r.) und Ehemann Christian Zeymer von der Fuhrberger Zimmerei sowie Jugendkunstschulleiter Bernd Tschirch und Lehrerin Sylvia Beins die von ihnen bearbeiteten Fotos, die unter das Dach der Sitzgruppe als Fotoband auf Dibond gedruckt angebracht werden sollen. Foto: A. Wiese

Zehn Gymnasiasten schleifen und streichen in der Fuhrberger Zimmerei

Fuhrberg/Abbensen (awi). Jugendkunstschul-Leiter Bernd Tschirch und das Gymnasium Mellendorf haben gestern ihre Arbeit an dem Kinderrechtskunstwerk für den Standort Abbensen vorgestellt: in der Fuhrberger Zimmerei, deren Inhaber Christian Zeymer die Sitzgruppe gebaut und gesponsert hat. Aber natürlich waren die Schüler des Gymnasiums eng eingebunden. Gearbeitet wurde im Atelier der Künstlerin Heike Schötker und in der Fuhrberger Zimmerei. Während im Atelier vor allem fototechnisch gearbeitet wurde, griffen die Schüler in der Zimmerei zu Schleifpapier und Pinsel. Jetzt müssen die vorbereiteten Fotos nur noch auf Dibond (Aluminium-Verbundplatte) ausgedruckt und als Mittelband unter dem Dach der Holzsitzgruppe, die im Frühjahr an ihrem Standort auf dem Abbenser Festplatz aufgebaut werden soll, angebracht werden. Das übernimmt Künstlerin Heike Schötker selbst. Die Fotos sind das Herzstück des Kinderrechte-Kunstwerks im Rahmen der Reihe Kinderrechte x 16. Das Thema lautet „Veränderungen“. Denn groß werden hat etwas mit Veränderung zu tun. Das erfahren die Zehntklässler gerade am eigenen Leib. Die Schüler haben sich gegenseitig fotografiert, die Fotos am Computer manipuliert und bearbeitet. Herausgekommen ist eine spannende Vorher-Nachher-Serie: Wie sieht derjenige ohne Haare oder mit einem Tatoo im Gesicht aus? Für die Schüler stand während der Auseinandersetzung mit dem eigenen Foto auch die Frage im Raum „Wer bin ich eigentlich?“, erläuterte Lehrerin Sylvia Beins gestern gegenüber der Presse in der Fuhrberger Zimmerei. Für die Vorarbeiten für ihre Fotos, das Schminken und Frisieren, um die Veränderungen zu erzielen, hatten die Schüler eine Scheune zur Verfügung, sehr interessant waren für sie aber auch die handwerklichen Arbeiten in der Zimmerei.