Kutsche fuhr trotz Regen durchs Dorf

Der Weihnachtsmann wurde bereits an der Reithalle in Brelingen von zwei Kindern abgepasst, die sich über eine süße Tüte freuten. Fahrer Lucas Stiller wartete derweil mit seinem Norwegergespann, dass es weiterging.Foto: A. Wiese

Weihnachtsmann ließ sich von Schietwetter nicht abhalten

Brelingen (awi). Corona hat eine neue Tradition in Brelingen begründet: Bereits zum zweiten Mal fuhr der Weihnachtsmann, begleitet von seinemEngel und anderen Weihnachtshelfern mit der Kutsche durch das Dorf und verteilte bunte Tüten an die Kinder, die entlang der zuvor angekündigten Tour an der Straße standen. Der Dauerregen am Sonntag konnte Aktion,die bereits im vergangenen Jahr gut ankam, nicht anhaben. Die beiden Norwegerstuten vor der Kutsche hatten Regendecken auf, Fahrer Lucas Stiller war in ein Regencape gehüllt und Engel Ada Kuhr, die Weihnachtshelfer Corinna Stiller, Charlotte Runge und Johanna Runge waren ebenso wie der Weihnachtsmann so gut in ihre Kostüme eingehüllt, dass der Regen nicht durchdringen konnte. 130 Tüten verteilten Weihnachtsmann und Helfer insgesamt bei der knapp zwei Stunden währenden Gemeinschaftsaktion von Reitverein und Ortsrat und dass die Stimme vom Weihnachtsmann eine gewisse Ähnlichkeit mit der von Ortsbürgermeister Patrick Cordes hatte, war bestimmt nur Zufall. Für die Brelinger – und nicht nur für die kleinen, sondern auch für die großen – war die Kutschfahrt des Weihnachtsmannes auf jeden Fall ein Highlight im durch Corona doch ziemlich ausgebremsten vorweihnachtlichen Alltag.