L 190 und L 310: Kauroff und Zychlinski im Austausch

Trafen sich im Rathaus zum Gespräch: SPD-Landtagsabgeordneter Rüdiger Kauroff (links) und Bürgermeister Helge Zychlinski. (Foto: Büro Kauroff)
Wedemark. Kürzlich trafen sich der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Kauroff mit dem Bürgermeister der Gemeinde Wedemark Helge Zychlinski zum gemeinsamen Austausch.
Nachdem Zychlinski die vergangene Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Wedemark im September gewonnen hatte, besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete den alten und neuen Amtsinhaber zum Antrittsbesuch im Rathaus. Kauroff und Zychlinski tauschten sich über Schnittstellen der Landespolitik und den Bedarfen der Gemeinde aus.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Verkehrsthemen. Die Notwendigkeit der Straßensanierungen von Landesstraßen auf dem Gemeindegebiet sowie der Ausbau von Fahrradwegen wurden dabei intensiv in den Fokus genommen. Der Landtagsabgeordnete Kauroff steht in diesem Zusammenhang fortlaufend mit der auf Landesebene angesiedelten niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Kontakt. Die Landesbehörde ist dem CDU-geführten Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung untergeordnet. „Die Gemeinde Wedemark hat in den vergangenen Jahren bereits ihr eigenes Radwegekonzept erarbeitet. In der Praxis steht die Gemeinde bei der Umsetzung des Konzeptes wiederholt vor Herausforderungen, wenn die kommunalen Straßen auf Landesstraßen treffen. Hier sind bessere Absprachen hinsichtlich der Finanzierungen und einer homogeneren Gestaltung zwischen der Gemeinde Wedemark und dem Land Niedersachsen erforderlich“, so Bürgermeister Zychlinski. Kauroff und Zychlinski sind sich in diesem Zusammenhang einig, ein gemeinsamer Radwegegipfel mit der zuständigen Landesbehörde sollte angestrebt werden. Damit könne zukünftig eine bessere Zusammenarbeit erreicht werden. Die niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr zeigte sich für den von Kauroff übermittelten Vorschlag bereits offen.
Des Weiteren tauschten sich Kauroff und Zychlinski über die Straßen L190 und L310 aus. Beide Landstraßen sollen saniert werden. Zychlinski merkte dazu an, dass die Mitteilungen bei Sanierungen und Umleitungen seitens des Landes durch das CDU geführte Verkehrsministerium oft zu kurzfristig gegenüber den Gemeinden kommuniziert werden. Die Gemeinden müssen in diesen Fällen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Verkehrsführung, Bedarfsampeln und nächtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen einplanen und organisieren. Auch diese Thematik ist für den Austausch mit der Landesbehörde vorgesehen.
Im Heidekreis ist der Radweg an der L190 bereits den Radweg erneuert. Am Übergangspunkt zur Region Hannover befindet sich der Radweg in einem vergleichsweise schlechten Zustand. Hier wollen sich Zychlinski und Kauroff dafür einsetzen, den Zustand durch Erneuerungsmaßnahmen anzupassen.
Ferner ist Kauroff mit der Landesbehörde hinsichtlich eines Radweges von Engelbostel nach Resse im Austausch. „Die Bürgerinnen und Bürger beider Ortschaften haben mich in der Vergangenheit wiederholt auf die fehlende Radverbindung angesprochen. Derzeit besteht lediglich eine zweispurige Straße mit Tempo 70 ohne Radwege. Beidseitig der Straße sind Gräben vorhanden. Hier soll eine Überprüfung der Gegebenheiten stattfinden, um die Optionen für einen Radweg auszuloten“, so Kauroff.