LESERBRIEF

„Luftfilter in Schulen und Kitas“

Zur aktuellen Berichterstattung über Coronamaßnahmen in der Wedemark erreichte die Redaktion folgender Leserbrief:
„Der aktuelle Trend der Corona-Zahlen scheint sich deutschlandweit und insbesondere bei uns in der Wedemark aktuell positiv zu gestalten, die Infektionszahlen sind rückläufig. Das freut uns alle, weil Schritt für Schritt wieder etwas mehr „Normalität“ möglich ist. Vor allem für unsere Kinder ist nun wieder mehr Schule, Kita, Nachmittagsgestaltung und Treffen mit Freunden möglich. In Anbetracht zweier Punkte sollten wir aber doch weiter vorsichtig sein. Zum Einen wird es noch dauern, bis auch die Jüngsten ein Impfangebot bekommen können (gerade für vorerkrankte Kinder und ihre Geschwister ist dieses ein elementar wichtiger Punkt) und zum Anderen steht leider mit der indischen Variante B1617.2 eine, wie Untersuchungen in Großbritannien ergaben, wohl um 50 bis 60 % ansteckendere Variante als die britische Mutation B117, welche für die dritte Welle sorgte, vor der Tür. Da unsere Kinder nunmal noch über Monate kein Angebot für eine Impfung bekommen können, und diese Variante zudem laut ersten Studien auch gefährlicher für Kinder und Jugendliche zu sein scheint, sollten wir in unserer Gemeinde darüber nachdenken, auch in Vorbereitung auf den Herbst, nun endlich bessere präventive Maßnahmen in unseren Kitas und Schulen zu tätigen! Ich denke hier vor allem an die Installation von Luftfilteranlagen oder zumindest das Aufstellen von mobilen Raumluftgeräten mit Hepa-Filtern, welche nachweislich die Luft von Viren befreien. Nicht umsonst werden diese in vielen Privat-Schulen eingesetzt und man findet diese zudem vermehrt in diversen Großraumbüros und Landtagen. Warum nutzen wir diese erprobten Möglichkeiten nicht auch für unsere Kinder? Am Geld darf die Anschaffung nicht scheitern! Viele Eltern würden sich finanziell beteiligen. Es wäre dramatisch, wenn wir die gleichen Fehler immer wieder und wieder wiederholen würden und zum Herbst hin Schulen und Kitas wieder erneut schließen müssten!" Robert Schmidt, Wedemark