Letzte Baustellenbegehung: SPD zu Besuch im neuen Rathaus

Hier sind die Mitglieder der SPD im neuen Bürgerbüro angekommen, wo nur noch Restarbeiten zu verrichten sind. Im Hintergrund rechts der neue Sitz der Gemeindewerke Wedemark. Foto: H.-H. Schröder

Gemeindeverwaltung wird Ende kommender Woche umziehen

Mellendorf (hhs). Am Donnerstag dieser Woche hatte sich die SPD Wedemark zu einem Baustellenbesuch getroffen. Auf dem Programm standen ein Rundgang durchs neue Rathaus und anschließend seine Fortführung im Neubau des Schulzentrums. Man wollte sich über den Stand der Arbeiten informieren, sagte Helge Zychlinski, Ratsmitglied der Sozialdemokraten, einleitend. Knapp 20 Mitglieder hatten die Gelegenheit zum Kennenlernen des Neubaus genutzt, unter ihnen auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks.
Es war eigentlich ein Treffen auf einer Großbaustelle, denn dort, das war unübersehbar, gibt es noch eine Menge zu tun. Auch am und im Gebäude des Rathauses. Draußen am Mauerwerk wurde noch großflächig verfugt, die Erdarbeiten für die Pflasterung des Besucherparkplatzes hatten gerade begonnen. Keinem der Besucher war es klar, ob dort die Aufräumarbeiten noch liefen oder die eigentlich Vorbereitungen zur Pflasterung schon begonnen hatten. Kay Petersen, der Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen in der Gemeindeverwaltung, begleitete den Rundgang und gab sich zuversichtlich. Die Gemeinde habe gewissermaßen einen Schlüssel fertigen Bau vertraglich vereinbart und der müsse in der kommenden Woche übergeben werden. Bislang habe die beauftragte Firma alle Termine pünktlich eingehalten. Er gehe davon aus, dass alles weiter im Zeitlimit ablaufe.
So recht glauben konnte man das allerdings nicht, beim Anblick der Situation außerhalb des Gebäudes. Im Innern sah es da schon ganz anders aus: Hier waren Mitarbeiter der Baufirma damit beschäftigt, letzte Leitungen zu verbinden, kleinere Mängel zu beseitigen und gegen die Verschmutzungen an zu arbeiten. Beim Betreten öffneten sich die Türen schon automatisch, das Foyer ist hell und großzügig mit anthrazitfarbenem Steinfußboden und einer Akustikdecke, die ihren Dienst schon wie gewünscht verrichtete. Die Gespräche der knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer untereinander waren dezent zu hören, obwohl man mit der Stimme gegen einigen Baustellenlärm ankämpfen musste.
Dann ging es zum neuen Bürgerbüro, einem hellen Raum, ebenfalls großzügig geschnitten und schließlich weiter am neuen Arbeitsplatz der Gemeindewerke Wedemark vorbei und schließlich in das Bürgermeisterbüro. Die SPD-Mitglieder waren sehr angetan: Den Planern ist hier ein kostengünstiger Zweckbau gelungen, der mit Helligkeit und klaren Linien dezente Eleganz vermittelt.
Die Gemeindeverwaltung Wedemark wird am kommenden Wochenende, von Freitag, 13. Mai, bis Montag, 16. Mai, in das neue Rathaus umziehen. Danach werden alle Nebenstellen der Gemeindeverwaltung in diesem Gebäude zentralisiert sein. Das hat eine Menge Vorteile, nicht nur für die Mitarbeiter, insbesondere für die Bürger. Das neue Rathaus ist barrierefrei, man kann alle Anliegen hier vorbringen und auch alle Verwaltungsleistungen an einem Ort beziehen. Trotz des Umzuges soll es in dem Zeitraum keine Pause geben. Allerdings müssen die Einwohnerinnen und Einwohner mit Einschränkungen beim Service rechnen beim Bürgerbüro und anderen Bereichen. Es gebe am 13. und 16. Mai zwar eine Notbesetzung, aber dennoch bittet die Gemeindeverwaltung, in diesen Tagen die Verwaltung nur in dringenden Fällen aufzusuchen. Während des kommenden Wochenendes ist die Verwaltung in Notfällen unter (01 72) 1 62 11 62 per Telefon und unter (0 51 30) 13 09 per Fax zu erreichen.