Letzte Neupflanzung im Ereigniswald

Heidemarie Heinzelmann (v. l.) und Annemarie Döpke mit Teilnehmern an der letzten großen Pflanzaktion im Ereigniswald Bissendorf. Foto: B. Stache

Heidemarie Heinzelmann blickt mit großer Wehmut zurück

Bissendorf (st). Heidemarie Heinzelmann, die „Mutter der Bäume“, wie sie vom Vorsitzenden des Verschönerungs- und Naturschutzvereins Bissendorf Dr. Helmut Dohnke anerkennend genannt wurde, hatte lange um das Projekt gekämpft. Im Jahr 2003 war es dann soweit: Der Ereigniswald Bissendorf wurde ins Leben gerufen. Seitdem nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gegelenheit, zu besonderen Anlässen wie beispielsweise Geburten, Hochzeiten oder Jubiläen einen Baum zu pflanzen. Eine letzte Gelegenheit dazu gab es am Samstagvormittag. Insgesamt sieben Neu- und Nachpflanzungen konnte Heinzelmann registrieren. Seitdem stehen zirka 188 Obst- und Laubbäume auf dem Areal am Isernhägener Damm. „Das Grundstück kann leider nicht erweitert werden“, begründet die „Mutter der Bäume“. „Ich danke der Familie Döpke aus Bissendorf, dass sie uns dieses Gelände für den Ereigniswald kostenfrei zur Verfügung stellt.“ Zukünftig wird es dort nur noch Nachpflanzungen geben, falls ein Baum eingegangen ist. „Schade, dass Schluss ist mit Neuanpflanzungen“, so Heidemarie Heinzelmann mit großer Wehmut.