Marks schildert Schrecken der CDU-Politik

Die drei nominierten Regionskandidaten der Wedemark mit der Ortsvereinsvorsitzenden Caren Marks (2. v. l.): Helge Zychlinski (v. l.), Christiana Böttcher und Christa Goldau. Foto: A. Wiese

SPD wählt Zychlinski, Böttcher und Goldau als Kandidaten für Regionsversammlung

Elze (awi). Auftakt für den Kommunalwahlkampf jetzt auch bei der SPD Wedemark: 48 Mitglieder haben am Donnerstagabend zunächst drei Kandidaten für die Regionsversammlung gewählt. Kandidieren sollen Helge Zychlinski aus Elze, Christiana Böttcher aus Brelingen und Christa Goldau aus Mellendorf. Zychlinski und Böttcher sind in der aktuellen Periode Mitglieder der Regionsversammlung, Zychlinski ist auch Mitglied des Fraktionsvorstandes und im Rat stellvertretender Bürgermeis-ter. Christiana Böttcher ist Ortsbürgermeisterin in Brelingen. Christa Goldau, die Dritte im Bunde, ist stellvertretende Ortsbürgermeisterin in Mellendorf.
Als Delegierte für den Unterbezirksparteitag und die Wahlbereichskonferenzen mit der SPD Garbsen, auf denen die Listen für die Wahl zur Regionsversammlung offiziell aufgestellt werden, wurden Christa Bogenschütz, Werner Husmann, Fabienne Klass, Caren Marks, Niklas Mühleis und Helge Zychlinski gewählt. Ersatzdelegierte sind Heide Blumenthal, Christiana Böttcher, Jochen Pardey, Walter Wilke, Christa Goldau und Wolfgang Jansen.
Vor der Wahl der Kandidaten hatte die Ortsvereinsvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Caren Marks ihre Genossen auf den
bevorstehenden Kommunalwahlkampf eingestimmt: „Die SPD wird alles daran setzen, stärkste Kraft im Rat zu werden. Es soll für die Wedemark weiter vorangehen.“ Die SPD habe zusammen mit ihren Partnern in den letzten Jahren viel erreicht und wolle daran anknüpfen. Die Wedemärker SPD stehe für den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt und für die Wedemark als Bildungsgemeinde, wo Kinder wirklich willkommen seien. „Mit der CDU hat es viel zu lange Lethargie und Stillstand gegeben. Die CDU hat wichtige Maßnahmen verschlafen, nach dem Motto ,Augen zu und durch‘. Die Menschen hatten diese Gutsherrenart satt“, so Marks, ebenso wie die „Selbstbedienungsmentalität der CDU, wenn es um Verwaltungsposten, Bauland und das Zuschanzen von Notariatsverträgen ging“. Die CDU habe am Bürger vorbeigeplant, einen Bürgerservice habe es nicht gegeben. Der Bürger sei von der CDU nur als Bittsteller behandelt, abgebürstet und nicht ernst genommen worden. Doch die CDU Wedemark habe wichtige Entwicklungen nicht nur verschlafen und ausgesessen, erklärte die Ortsvereinsvorsitzende, sondern blockiert. Das gelte für frühkindliche Bildung ebenso wie für Kinderbetreuung, das Ausweisen von Gewerbegebieten und die Ansiedlung von Betrieben. Wichtige Betriebe seien wegen dieser CDU-Politik abgewandert, so Marks. Eine Ganztagsbetreuung in Schulen habe die CDU „komplett weggedrückt“. Öffentliche Gebäude seien in katastrophalem Zustand, weil die CDU sie systematisch heruntergewirtschaftet habe. Das Schulzentrum sei das mahnende Beispiel dafür. Jugendpolitik sei von der CDU als unnötig angesehen, Musik- und Jugendkunstschule fast kaputt gespart und Ehrenamtliche nicht ernst genommen worden, „wie sie es gebraucht hätten“, kritisierte Marks. In der Gemeindeverwaltung habe die CDU das Potential der Mitarbeiter nicht genutzt und „ihre Ideen ausgebremst“. Seit sie in der Opposition sitze, arbeite die CDU destruktiv statt konstruktiv, zeichne sich durch Ideenlosigkeit aus, pöbele und kritisiere. Dieses Verhalten bedauerte die Ortsvereinsvorsitzende ausdrücklich. Sie wünsche sich ein besseres und konstruktives Miteinander im Rat. Aber das sei mit der CDU nicht möglich, Neid und der missglückte Versuch, von den eigenen „beschämenden Bilanzen der letzten Jahre abzulenken“ wohl das Motiv, mutmaßte Marks. Fortschritt in der Wedemark sei verbunden mit Bürgermeister Tjark Bartels sowie der SPD und ihren Partnern im Rat. „Wir werden uns von dem Rumgestänkere der CDU nicht beeindrucken lassen und weiter nah an den Wünschen der Wedemärker sein“, kündigte Marks an.