Maßnahmen gegen übervolle Container

Ortstermin am Glascontainer. Mit kürzeren Abholintervallen und mehr Glascontainern soll der Abholbedarf gedeckt und unsaubere Plätze vermieden werden. V.l. Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, Kamilla Smyczek und Marcin Malczak (Nehlsen Cohrs GmbH ). Foto: Gemeinde 

Mehr Glascontainer und kürzere Abholintervalle

Schwarmstedt. Übervolle Glascontainer sorgten in den letzten Wochen in der Samtgemeinde Schwarmstedt für Verärgerung und zu Bürgerbeschwerden. Um hier eine Verbesserung zu erreichen, ergriff Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs die Initiative und organisierte einen Ortstermin mit der Firma Nehlsen Cohrs GmbH aus Soltau die in der Samtgemeinde die meisten Container zur Glassammlung bereitstellt. Diese reagierte sofort: So wurde in Buchholz ein weiterer Weißglas-Container aufgestellt und auch in Schwarmstedt gab es kurzfristig Ersatz für den weggefallenen Standort im Kastanienweg. Am Freitag wurden zunächst unweit des Bahnhofsgebäudes und der Straße Tannhof neue Glascontainer aufgestellt, damit der aktuelle Bedarf gedeckt werden kann. Nach dem Abschluss von noch erforderlichen Pflasterarbeiten werden diese Container dann im Frühjahr einige Meter weiter an ihren endgültigen Standort in der Straße „Tannhof“ im Bereich des künftigen Park-and-Ride-Parkplatzes umgesetzt. Darüber hinaus wurden Abholintervalle zum Teil auf eine Woche verkürzt, um der Glasflut und überfüllten Containern zu begegnen, berichtet Kamilla Smyczek, Logistikleitung der Nehlsen Cohrs GmbH.
Auch die Bürgerinnen und Bürger können mithelfen, dass es künftig besser klappt: Es ergibt keinen Sinn Glasflaschen neben oder auf den Container zu stellen, wenn dieser voll ist. Dies erschwert die Leerung, sorgt für Scherben und unsaubere Plätze und stellt eine verbotene Abfallentsorgung dar. Besser ist es, bei vollen Containern den Betreiber zu kontaktieren, damit eine Zusatzleerung erfolgen kann. So ist die Firma Nehlsen Cohrs GmbH unter der Nummer 05191 96850 oder per E-Mail an info.cohrs@nehlsen.com erreichbar. Neue Aufkleber werden an den Containern demnächst auf diese Möglichkeit aufmerksam machen. Im März soll es dann eine Nachbetrachtung geben, ob die ergriffenen Schritte ausreichend sind oder zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen.