Missa in Jazz in St. Martini

Der Jugendchor der St. Martini-Kirchengemeinde trägt am Freitag in der Kirche die Jazzmesse Missa in Jazz vor.

Jazz-Messe zum Abschluss der WinterJazz-Reihe 2012

Brelingen. Am 16. März um 20 Uhr stellt sich der Jugendchor St. Martini Brelingen unter der Leitung von Sabine Kleinau-Michaelis mit der "Missa in Jazz" von Peter Schindler dem WinterJazz-Publikum vor. Der Jugendchor St. Martini Brelingen ist während des vergangenen Jahrzehnts in der Konsequenz kontinuierlicher musikalischer Kinder- und Jugendarbeit von Chorleiterin Sabine Kleinau-Michaelis zu einem klangvollen Ensemble aufgebaut worden. Im Oktober 2011 begeisterte es das Publikum mit einer ersten Aufführung der Jazzmesse in der Brelinger Kirche, sodass der Entschluss reifte, eine zweite Aufführung als Förderkonzert für den Nachwuchs in die WinterJazz-Konzertreihe aufzunehmen. Der Jugendchor wird wieder von einer kleinen Band begleitet: Thomas Zander am Saxophon und der Bassklarinette hat zwischen seinen Tournee-Terminen mit der Roger Cicero-Band noch Zeit für den Winterjazz gefunden. Mit dabei ist auch wieder Jonas Pirzer am Schlagzeug. Den Klavierpart wird diesmal der bekannte hannoversche Jazzpianist Achim Kück übernehmen. Der Jugendchor St. Martini hat mit der „Missa in Jazz“ ein höchst anspruchsvolles Werk einstudiert. Peter Schindler, Jahrgang 1960, nahm für die Komposition des 2001 uraufgeführten Werkes die fünf feststehenden Teile des Ordinariums in der katholischen Messe als Basis: Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei. Ihre Texte sind alt, seit Jahrhunderten unverändert. Die Musik aber brachte mit jeder Epoche neue Vertonungen der Messtexte in ihrer jeweiligen Klangsprache hervor. In diese Entwicklung reiht sich auch Peter Schindlers Komposition ein. Die alten Formen der klassischen Chormusik verschmelzen hier mit der rhythmischen Finesse und der jazzigen Improvisationskunst zu einer modernen Tonsprache. Das Werk wird inzwischen weltweit aufgeführt. Der Eintritt zu diesem Konzert beträgt 8€, ermäßigt 6€. Anders als bei den sonstigen Jazzkonzerten wird es keine Pause geben. Da es sich um ein einziges, in sich geschlossenes Werk handelt, wird auch erst am Ende um Applaus gebeten.