MIT kritisiert Kommunikationsfluss

Was ist das für ein Graben und wer bezahlt ihn, wollten die MIT-Vertreter Dietmar Reddig, Michael Merten, Helmer Schöning und Wilfried Plumhof wissen. Foto: A. Wiese

Aber Tatsache ist: Im Gewerbegebiet Bissendorf passiert etwas

Bissendorf (awi). Mangelnden Kommunikationsfluss zwischen Gemeindeverwaltung beziehungs-weise Bürgermeister und der MIT, der Mittelstandsvereinigung der CDU, haben die Vorstandsmitglieder Dietmar Reddig, Uwe Jesse, Michael Mertens, Helmer Schöning und Wilfried Plumhof bei einem Pressetermin im Gewerbegebiet Bissendorf beklagt. Gute und konstruktive Gespräche hätten sie im vergangenen Jahr mit Bürgermeister Tjark Bartels geführt und dabei auch Dinge angesprochen, für die der Bürgermeister bis zum Jahresende 2010 Lösungen zugesagt hätte. Doch jetzt sei Februar und sie hätten nichts mehr von ihm gehört. Im Gewerbegebiet gebe es offensichtlich Aktivitäten, doch sie seien nicht informiert, bemängelte MIT-Vorsitzender Dietmar Reddig. So soll in den nächsten Tagen das Fundament für das Gerüst für die Beschilderung des Gewerbegebietes gegossen werden, so die Info der MIT. Ihren Informationen zufolge sind die anliegenden Firmen aber noch nicht auf die Schilder, die sie selbst bezahlen müssten, angesprochen worden. Auf Nachfrage des ECHO erklärte Hinrich Burmeister von der Gemeinde: „Alle Betriebe im Gewerbegebiet werden in den nächsten 14 Tagen separat angeschrieben und über die Möglichkeit, gegen eine voraussichtliche Einmalzahlung einen Schilderplatz für ein Firmenschild zu
sichern, informiert“.
Im Frühjahr 2010 hatten einige Anlieger Am Langen Acker bei
der Schneeschmelze mit Überflu-
tung ihrer Grundstücke zu kämpfen. In diesem Zusammenhang war bei den Gesprächen mit dem Bürgermeister im Sommer ein Entwässerungsgraben angesprochen worden. Jetzt sei ein Graben parallel zur Straße Langer Acker angelegt worden. Ist das der versprochene Entwässerungsgraben und wer muss ihn bezahlen, fragte die MIT. Hinrich Burmeister hat im zuständigen Fachbereich nachgefragt: „Auf der Rückseite der Grundstücke wurde aus dem beschriebenem Anlass ein Entwässerungsgraben auf Kosten der Gemeinde angelegt. Das Wasser würde sich bei einem ähnlichen Ereignis in einem auf dem Flugfeld von Fresh Breeze angelegten Rückhaltebereich sammeln und dort versickern oder gegebenenfalls abgepumpt.“ Dritter Kritikpunkt der MIT: Die Parksituation in der Straße Auf der Haube sei nach wie
vor als unbefriedigend, weil stark verkehrsbehindernd bzw. -gefährdend gepark werde. Größere Lastwagen könnten schwierig durchkommen, Begegnungsverkehr sei gar nicht möglich. Die MIT habe auch dieses Problem im letzten Sommer mit dem Bürgermeister besprochen und sieht ein von der Gemeinde angeordnetes Parkverbot als einzige Lösungsmöglichkeit.
Dazu teilt Hinrich Burmeiter mit: „Nach Beschwerden aus dem letzten Jahr wurde die Parksituation regelmäßig kontrolliert und es wurden nur vereinzelt Verstöße festgestellt. Auch in Zukunft wird weiter regelmäßig kontrolliert.“