Mit voller Wucht gegen Baum geprallt

Der VW Touran wurde bei dem Aufprall auf den Baum vollständig zerstört. Die Feuerwehr barg den verletzten Fahrer. Foto: Feuerwehr Mellendorf

Feuerwehr befreit ihren eingeklemmten Kameraden aus Autowrack

Brelingen/Bennemühlen (awi). Ein 23-jähriger Wedemärker ist bei einem Unfall in der Nacht zum Sonntag schwer verletzt worden. Über die genaue Unfallursache hat die Polizei noch keine Erkenntnisse. Der Autofahrer prallte mit seinem VW Touran gegen 4.30 Uhr auf der K 104 zwischen Brelingen und Bennemühlen kurz hinter dem Ortsausgang Brelingen frontal gegen einen Baum.
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bennemühlen, Elze und Mellendorf befreiten den eingeklemmten Fahrer aus dem Wrack. Ein anderer Autofahrer hatte den Verunglückten entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert, berichtet die Polizei. Weil der Unfallort nicht ganz genau gemeldet wurde, rückten statt Brelingen die Bennemühler Kameraden zusammen mit Elze aus und erhielten Unterstützung durch Mellendorf. Während der Notarzt den Schwerverletzten im Auto versorgte, bemühten sich die Einsatzkräfte den Verunglückten, bei dem es sich zudem um einen Wedemärker Feuerwehrkameraden handelte, freizubekommen.
Durch den Aufprall auf den Baum war der Touran bis zur Windschutzscheibe eingedrückt und im Bereich des Fußraums so deformiert, dass die Beine des Unfallopfers eingeklemmt waren. „Wir haben die Fahrertür herausgetrennt und die Öffnung mit einem hydraulischen Stempel so vergrößert, dass wir an den Pedalbereich herankamen und das Opfer aus dem Wagen befreien konnten“, berichtete ein Feuerwehrmann.
Mit dem Notarztwagen wurde der Autofahrer mit schweren Bein- und Fußverletzungen ins Krankenhaus gefahren. Rund 50 Feuerwehrleute waren beim Einsatz vor Ort, wenn auch nicht alle im Einsatz. Die Feuerwehr Bennemühlen wurde über Sirene alarmiert und war mit 15 Kräften vor Ort, die Feuerwehren Elze und Mellendorf waren über Funkmeldeempfänger alarmiert worden. Durch die Alarmierungszeit um 4.50 Uhr an einem Sonntagmorgen waren viele freiwillige Einsatzkräfte verfügbar und in wenigen Minuten an der Unfallstelle. Die Kreisstraße 104 war während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme voll gesperrt. Die drei beteiligten Feuerwehren beendeten ihren Einsatz gegen 6.30 Uhr, froh, dem jungen Autofahrer und Kameraden geholfen haben zu können, für den laut Polizei keine Lebensgefahr besteht.