Mit „weltwärts“ nach Paraguay

Nora Clausing freut sich über Sponsoren.
 
Eine Karte von Paraguay.

Abiturientin Nora Clausing aus Bissendorf sucht Sponsoren

Bissendorf-Wietze. Die einem Abiturienten häufig gestellte Frage „Was machst du nach dem Abitur?“ kann ich seit Kurzem zum Glück mit „Ich gehe im Februar 2013 für ein Jahr nach Paraguay, um dort einen Freiwilligendienst zu leisten.“ beantworten. Durch den vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Freiwilligendienst „weltwärts“, der jungen Menschen die Chance gibt ehrenamtliche Arbeit in Entwicklungsländern zu leisten, stieß ich auf die Organisation „AFS-Interkulturelle Begegnungen e.V.“ und bewarb mich im März für einen Platz. Nach einem Auswahlgespräch im April bekam ich vor Kurzem, pünktlich zum bestandenen Abitur, die Zusage, dass ich für das Land Paraguay angenommen wurde. In Paraguay werde ich das Jahr in einer Gastfamilie leben und als Teilnehmerin des weltwärts-Programmes bei AFS in einem sozialen Projekt arbeiten. Paraguay oder wie es in seiner Amtssprache heißt „República del Paraguay“ liegt als Binnenstaat im Zentrum Südamerikas zwischen Bolivien, Argentinien und Brasilien.
Für mich persönlich ist das Jahr eine große Chance, weil es eine Möglichkeit ist, Menschen zu helfen und damit das Jahr nach dem Abitur sinnvoll zu nutzen. Das genaue Einsatzfeld wird mir erst kurz vor der Ausreise bekannt gegeben. Voraussichtlich werde ich Kinder in sozialen Projekten betreuen, zum Beispiel im Rahmen einer eigenverantwortlichen Unterrichtsassistenz an einer dortigen Schule. Es wird eine wertvolle Erfahrung und ich bin sicher, dass ich positive, sowie negative Eindrücke sammeln werde, die meiner persönlichen Entwicklung zu Gute kommen werden.
Da es für mich erst im Februar 2013 losgeht, bin ich im Moment damit beschäftigt mir einen sogenannten „Förderkreis“ aufzubauen. Die Finanzierung der Programme geschieht bei dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst „weltwärts“ durch Bezuschussung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Die Träger sind trotzdem auf zusätzliche Spenden angewiesen, um die finanzielle Lücke zwischen Teilnehmerbeiträgen und öffentlichen Förderungen schließen zu können. Deswegen beginnen zukünftige Teilnehmer sich vor Ausreise einen Förderkreis aufzubauen. Es zählt vor allem der Solidaritätsgedanke, denn mit den erhaltenen Fördergeldern und Spenden wird es wiederum der nächsten Teilnehmer-Generation möglich gemacht, an einem Freiwilligendienst teilzunehmen. Durch die Spenden wird also die Nachhaltigkeit der Projekte erhalten, die es immer wieder jungen Menschen ermöglichen so wertvolle Erfahrung zu sammeln.
Ich würde mich freuen, wenn auch Wedemärker die kulturell so wertvolle Arbeit dieses international tätigen Vereins mit Spenden unterstützen.
Dazu bin ich bereit, die Wedemärker über Ihre Zeitung mit regelmäßigen Berichten während meines Aufenthaltes vor Ort und gern auch mit einer Fotoreportage oder einem Interview im Anschluss an meine soziale Arbeit vor Ort zu informieren.
Sollte ich ihr Interesse geweckt haben, stehe ich auch gern für ein persönliches Gespräch zu Verfügung. Ich bin telefonisch unter 05130/6447 oder über E-Mail nosicl@htp-tel.de zu erreichen und würde mich freuen viele Spender begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Nora Clausing