MIT wirbt für CDU-Kandidat Schönhoff

Dietmar Reddig (r.) und Wilfried Plumhof (l.) von der MIT Wedemark präsentieren Landwirt Martin Schönhoff (M.) als ihren CDU-Kandidaten. Foto: A. Wiese

Mittelstandsvereinigung hätte gern einen der Ihren im Gemeinderat

Hellendorf (awi). Die MIT ist die Mittelstandsvereinigung der CDU und hat ohnehin einen kurzen Draht zur Ratsfraktion. Dennoch hätte die MIT Wedemark gern einen der Ihren im Rat sitzen und macht daher explizit Werbung für Landwirt Martin Schönhoff aus Hellendorf. Schönhoff, der auch Ortsbrandmeister in Hellendorf ist, kandidiert auf Platz 16 der Gemeinderatsliste der CDU und ist das einzige MIT-Mitglied auf der Liste.
In einem Pressegespräch unterstrichen MIT-Vorsitzender Dietmar Reddig und Vorstandskollege Wilfried Plumhof, dass die Mitgliedschaft des Landwirts und Gewerbetreibenden Martin Schönhoff für die MIT durchaus „ein Geschenk ist und den Horizont erweitert“. Schönhoff, der auch auf Platz 6 für die Regionsversammlung antrete, sei der typische Mittelständler und das ideale Bindeglied zwischen MIT und Gemeinderat. Der 40 Jahre alte Familienvater, der als Direktvermarkter, Marktbeschicker und Veranstalter des jährlichen Hoffestes großen Bekanntheitsgrad über Hellendorf und die Wedemark hinaus hat, ist Diplom-Agraringenieur und setzt die Familientradition fort. Seit 1780 sind Schönhoffs Vorfahren mütterlicherseits nachweislich in der Landwirtschaft aktiv. In die CDU trat er 2005 ein und gehört seit 2006 dem Ortsrat Hellendorf an. Für Gemeinderat und Region kandidiert Schönhoff zum ersten Mal. Mit Listenplatz 16 für den Rat muss er ein Direktmandat anstreben, um sich in dem Gremium vertreten zu sein. Dabei möchte ihn die MIT unterstützen, indem sie ihn öffentlich als ihren Wunschkandidaten benennt. Mit einem eigenen Vertreter im Rat hofft die MIT, ihren Anliegen noch mehr Gewicht verleihen und sich bei Themen wie Gewerbesteuer, Gewerbegebieten und anderen noch mehr einbringen zu können. „Zwar darf der MIT-Vorstand selbstverständlich an den CDU-Fraktionssitzungen teilnehmen. Das ist aber aus terminlichen Gründen nicht immer möglich“, so Reddig. Zudem könne leicht der Eindruck entstehen, dass eine wirtschaftliche Gruppe unterrepräsentiert wäre, wo jetzt mit Wilhelm Schwentker und Ludwig Brüggemann zwei Landwirte nicht mehr kandidieren, die jahrelang dabei waren und ihr Fachwissen für diese Berufsgruppe in die Fraktion und den Rat eingebracht hätten. Auch Annemarie Döpke, die die Belange der Landwirtschaft immer sehr engagiert vertreten habe, trete ja nicht wieder an. Den Landwirten käme jedoch gerade in der auch für die Wedemark aktuellen Diskussion um regenerative Energien große Bedeutung zu. Ein Interessenvertreter im Rat sei für sie von enormer Wichtigkeit, sind Reddig und Plumhof überzeugt und ziehen aus all diesen Argumenten die Bilanz: „Ihre Stimme am 11. September für Martin Schönhoff!“