Müsken Weinvertrieb auf dem Landmarkt

Martin Müsken freut sich auf die Teilnahme am Landmarkt in Bissendorf.

Martin Müsken kommt alle 14 Tage mit deutschen Weinen und Tee

Bissendorf. Bei der Hauptversammlung waren alle Marktbeschicker überzeugt: Martin Müsken und sein vom Vater Stephan Müsken übernommener Weinvertrieb sind eine Bereicherung für den Wedemärker Landmarkt auf dem Bissendorfer Amtshof. Müsken hatte in der Vorweihnachtszeit bereits einmal probeweise Glühwein auf dem Markt verkauft und war bei den Kunden auf große Zustimmung gestoßen. Angesichts der anhaltenden Wetterlage wird Martin Müsken übrigens auch morgen vorsichtshalber den Glühwein einpacken. Viele kennen den Weinvertrieb aus Bissendorf-Wietze von den offenen Sonntagen und Weihnachtsmärkten und schätzen zum einen die Qualität der von Müsken offerierten Weine, zum anderen aber auch das Fachwissen und die Offenheit des diplomierten Betriebswirts für Weinanbau. Alle 14 Tage wird Martin Müsken von morgen an auf dem Landmarkt vertreten sein, einmal im Monat, wenn Müsken nicht kommt, baut die Crêperie on tour ihren Stand auf. Denn auf dem Markt sind jetzt alle Plätze ausgebucht. Müsken wird alle zwei Wochen eine andere Weinauswahl mitbringen. Diese Weine werden vor Ort ausgeschenkt, können aber auch nur verkostet werden. Weine, die er jeweils nicht dabei hat, können entweder für das nächste Mal bestellt und dann vom Markt mitgenommen werden oder die Kunden unternehmen einen Ausflug zum Rügener Weg 3 in Bissendorf-Wietze, wo Martin Müsken sein Weinlager und eine kleine gemütliche Probierstube unterhält. Im Rügener Weg ist dienstags von 15 bis 18 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Weiterhin gibt es bereits seit vielen Jahren das Geschäft des Weinvertriebs in der Jacobistraße 55 in Hannover. „Ich möchte den Leuten deutschen Wein präsentieren und ihnen zeigen, dass sie nicht ins Ausland gehen müssen, um guten Wein zu kriegen. Ich glaube, vielen ist immer noch nicht bewusst, was der deutsche Wein kann“, sinniert der Experte. Am morgigen Donnerstag wird er folgende Weine auf dem Landmarkt dabei haben: Aus Württemberg vom Weingut Eberbach-Schäfer, das für sehr gut bekömmlichen Wein mit wenig Säure und wenig Schwefel steht, Traminer fruchtig, Trollinger, Trollinger-Lemberger, Acolon und Spätburgunder fruchtig, aus der Pfalz vom Weingut Altes Schlösschen – typisch für einen etwas erdigen Charakter – einen Grauen Burgunder und einen Dornfelder, von der Nahe vom Weingut Jakob Schneider, dem absoluten Riesling-Weingut in Steillage, einen Riesling Rosenheck und einen Riesling Kertz, beide etwas säurebetonter und sehr lange lagerfähig. Und um zu beweisen, dass er den ausländischen Weinen nicht ganz abschwört, wird Müsken mit dem Pinot Grigio Veneto auch einen italienischen Weißwein im Gepäck haben. Ergänzt wird sein Angebot wie bereits auf den Weihnachtsmärkten mit abgepackten, aromatisierten Tees: Schwarztee, Grüntee, Rotbuschtee, Kräuter- und Früchtetee. Auf dem Landmarkt gefällt dem Weinhändler das gute Miteinander der Marktbeschicker und Landmarkt-Vereinsmitglieder, zu denen er jetzt auch gehört, sowie die Chance, mit den Kunden ins Gespräch zu kommen und das Genussmittel Wein wertig präsentieren zu können. Selbstverständlich wird der Weinvertrieb auch dabei sein, wenn sich der Landmarktverein am 1. und 2. Juni auf der Wirtschaftsmesse in Meitze beteiligt. Nächster Termin für den Landmarkt nach dem morgigen Donnerstag ist der 28. März, der Donnerstag vor Ostern.