Nachhaltigkeit ist Thema der Zukunft

Der Verein Taschentalent war ebenfalls beim Ökomarkt mit selbst genähten Taschen vertreten.

Vielfalt an Genuss und Informationen beim Ökomarkt in Bissendorf

Bissendorf (er). Der von der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen“ organisierte Öko-Markt in Bissendorf ist bereits eine etablierte Größe. Kommt das wunderbare Sonnenwetter dazu, ist mit einem gut besuchten Markt zu rechnen. Die Besucher zeigen, dass das Interesse an ökologisch produzierten Konsumwaren und Bedarfsartikeln groß ist. Aber auch Informationen rund um die bevorstehende Europawahl gab es unter anderem bei „den Grünen“. MdB Sven-Christian Kindler und Europawahlkandidatin Katrin Langensiepen stellten sich in den Mittagsstunden interessierten Fragen. Sie waren sich einig: „Wichtig ist, dass alle Bürger zur Wahl gehen. Nutzen wir die Möglichkeit eine Stimme abzugeben.“
Viele Verkaufsgespräche boten die Möglichkeit Hintergrundinformationen rund um das Wunschobjekt zu bekommen. Egal, ob es sich um die Kaffeeplantagen, Olivenhaine, Wein oder Käse handelte. In der Regel besteht ein enger Kontakt zwischen dem Erzeuger und Händler und damit ist für beide ein größerer Nutzen erreicht. Die Preise, die ohne Zwischenhändler gezahlt werden können liegen deutlich über dem, den die Bauern erzielen würden, wenn sie die Ware an Handelsketten abgeben müss-ten. Der Händler kann seine Produkte viel besser erklären und „hinter ihnen stehen“.
Viele Aussteller sind bereits viele Jahre dabei und es gibt immer wieder interessante Themen. Der NABU hatte „Tipps für den Naturgarten“ dabei und bewarb die Kräuterspirale und das Thema Bienen war nicht nur dort aktuell sondern auch bei den verschiedenen Blumen, die zu erwerben waren, bei den Parteien und im Allgemeinen bei allem, was nachhaltig produziert wird.
Gegenstände nicht einfach entsorgen sondern „umnutzen“ ist dabei vom Verein Miteinander durch das Projekt „Taschentalent“ neu entdeckt. Durch die nun stattfindende Vernetzung der Mitglieder entstehen neue Tätigkeitsfelder. Auch das Repair-Café war mit einem Stand vertreten, dort wird durch gegenseitige Hilfe elektronische Nachhaltigkeit ermöglicht.
Ein Markt lebt natürlich auch vom Probieren und „es sich gut gehen lassen“. Das war an vielen Ständen möglich und davon wurde reger Gebrauch gemacht.