Nächstes Treffen am 28. November

Historische Arbeitsgemeinschaft gegründet

Wedemark. 19 Interessierte haben sich Ende September zu einer konstituierenden Sitzung der „Historischen Arbeitsgemeinschaft in der Wedemark“ getroffen. Am 28. November findet die nächste Sitzung statt, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Die Historische Arbeitsgemeinschaft in der Wedemark versteht sich als ein unabhängiges Forum zur Präsentation und Diskussion historischer Darstellungen und Forschungsergebnisse, die sich auf die Geschichte der Wedemark von der Vor- und Frühgeschichte bis zur jüngsten Vergangenheit beziehen. Eingeladen zur Mitarbeit sind alle Amateurhistoriker sowie alle, die sich für die Geschichte der Wedemark beziehungsweise ausgewählte Einzelaspekte interessieren. Zum Vorsitzenden wurde bei der konstituierenden Sitzung Dr. Jan Olaf Rüttgardt, Pastor im Ruhestand, gewählt. In der Zeit eines neuen historischen Bewusstseins und des Wunsches nach regionaler Verwurzelung möchte die Arbeitsgemeinschaft das historische Wissen über die Lokalgeschichte (Dorfchronik) hinausführen und den Blick für die Wedemark als Natur-, Siedlungs- und Wirtschaftsraum insgesamt öffnen. Es gilt, eine alte Landschaftsbezeichnung, die durch die Kommunalreform zum Ortsnamen wurde, durch historisches Wissen und Erzählen mit Leben zu füllen.
Die Arbeitsgemeinschaft plant, sich jährlich viermal zu einem festen Termin zu öffentlichen Arbeitssitzungen zu treffen, zu denen stets in der Presse eingeladen wird und zu der Gäste herzlich willkommen sind. Termin ist jeweils der vierte Mittwoch im zweiten Monat des Quartals. Das nächste Treffen findet am 28. November, um 19.30 im evangelischen Gemeindehaus Mellendorf statt. Dr. Hellmuth Hahn aus Bissendorf, Nestor der historischen Erforschung der Wedemark, wird auf der Basis seiner langjährigen Arbeit zu dem grundlegenden Thema: „Die Amtsvogtei Bissendorf im Fürstentum Lüneburg" referieren. Alle Teilnehmer werden um einen Kostenbeitrag von zwei Euro gebeten. Davon sollen die Raummiete und gegebenenfalls Briefporto bestritten werden. Die Arbeitsgemeinschaft arbeitet ehrenamtlich und hat keinen Vereinsstatus. Somit wird das „Eintrittsgeld“ ausschließlich für die obengenannten Zwecke verwendet.