Natur als Werkzeug der Kunst

Künstlerin Jutta Hönkhaus erklärt die Aussage ihrer Naturbilder, die ab dem 7. April im MOORiZ gezeigt werden. Foto: M. Rutkowski

Jutta Hönkhaus und Karin Nieberg im MOORiZ

Resse (mr). Am Dienstagnachmittag haben Mitglieder des Vereins Bürger für Resse Werke der Künstlerinnen Karin Nieberg und Jutta Hönkhaus im ortsansässigen MOORiZ aufgehängt. Am Sonntag, 7. April, um 12 Uhr findet die Vernissage „Mensch und Natur – Natur und Mensch“ passend zum Hintergrundgedanken des Moorinformationszentrums bei kostenlosem Eintritt statt.
Jutta Hönkhaus wird an diesem Tag für Fragen vor Ort sein, ein Erscheinen Karin Niebergs ist aus gesundheitlichen Gründen noch nicht sicher. Die musikalische Untermalung gestalten Susanne Willers und Silke Schäche vom Akkordeonorchester Wedemark. Die Kunst der beiden Frauen präsentiert Natur aus verschiedenen Sichtweisen mit Hilfe von Werkzeugen, die direkt der Landschaft entnommen sind. Jutta Hönkhaus, die seit 2010 Mitglied der Künstlerinnenorganisation Gedok ist, nutzte für einige ihrer Werke Holz als Frottagemittel, dass sie in der Wedemark gesammelt hat. Frottage ist eine alte Drucktechnik, die bereits Max Ernst für seine Werke verwendete.
Karin Nieberg arbeitete teilweise mit Schwemmholz der Ostsee. Mit Techniken wie Collage, Monotypie und Decalcomanie präsentieren die beiden Künstlerinnen, die bereits einige ihrer Werke in Hannover und Umgebung ausgestellt haben, Naturwerke der letzten fünf Jahre. Die verschiedenen Techniken und Farbaufträge lassen Assoziationen von Landschaften entstehen und führen den Betrachter in die Tiefen der Natur. Bei kaltem Wetter ist diese Ausstellung die beste Alternative, um der Natur ganz nah zu sein.