Negenborner stolz auf erste Plätze

Geehrt wurden durch Georg Kohne (von llinks) für 25 Jahre Mitgliedschaft Marcus Keitsch, Boris Wedegärtner und Harm Linne (Zweiter von rechts), für 40 Jahre Mitgliedschaft Gerd Hausknecht (Dritter von rechts). Befördert wurden Colin Schwarz (Vierter von links) und Sebastian Stenzel (rechts daneben) zum Oberfeuerwehrmann und Markus Keitsch zum 1. Hauptfeuerwehrmann. Rechts der bisherige stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer.Foto: E. Rodenbostel

Freiwillige Feuerwehr Negenborn eröffnet Reigen der Hauptversammlungen

Negenborn (er). Bei der Jahreshauptversammlung der Negenborner Wehr gab Ortsbrandmeister Georg Kohne jun. einen Rückblick auf die sieben Brand- und sechs technischen Hilfeeinsätze des vergangenen Jahres und stellte im Besonderen noch einmal den Flächenbrand in Schadehop in den Mittelpunkt, bei dem die Moorbrandbekämpfungsausrüstung gute Dienste geleistet hat. Auch die Zusammenarbeit mit den 14 anderen Wehren hat sehr gut funktioniert. Bei weiteren Einsätzen muss-ten Straßensperrungen zum Schutz der Bürger vorgenommen werden. Georg Kohne: „Und es gibt immer Autofahrer die glauben, für sie sind sie nicht gültig!“
Die Berichte aus der Kinder und Jugendgruppe erfolgten jeweils mit einer weiteren PowerPoint-Präsentation und ließen die Gruppenerlebnisse beider Gruppen gut miterleben. Michelle Keilholz betreut in der Kinderfeuerwehr 18 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Die Jugendfeuerwehr mit zwölf Jugendlichen (1.100 Dienststunden) wird von Colin Schwarz geleitet. Außer den Übungsdiens-ten und der Ferienwoche auf Fehmarn freuten sie sich in diesem Jahr besonders über die gesponserten Regen- und Winterjacken. Die Gruppenführerin der Aktiven, Caren Peters, erwähnte in ihrem Bericht die Dienste der 34 Aktiven mit 292 Stunden und erklärte, dass die Aktiven genau wie die Altersgruppe bei den Wettkämpfen den ersten Platz erzielen konnten. Berichte der Altersgruppe (neun Kameraden, 184 Stunden) durch Peter Wedegärtner und der Gruppe Alt-Alt (13 Kameraden) durch Dirk Meyer schlossen sich an. Axel Wedegärtner stellte als Atemschutzwart die Wichtigkeit der wahrgenommenen Dienste heraus: „Für 2019 streben wir eine gemeinsame Modulausbilung mit Abbensen und Resse an.“ Grußworte kamen vom Gemeindekämmerer Joachim Rose, der sich über die gut besuchte Versammlung freute und für 2019 keine Kürzungen im Feuerwehretat zusicherte. Auch Ortsbürgermeister Peter Reuter und Pastorin Debora Becker schlossen sich mit freundschaftlichen Grüßen an. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer erläuterte die Idee der Personalverstärkung in den freiwilligen Feuerwehren: „Tagesalarmgruppen sollen durch die in der Gemeinde ansässigen Firmen bereitgestellt werden. In den großen Firmen der Wedemark arbeiten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus allen Ortsteilen. Viele Feuerwehrmitglieder aus den Dörfern sind tagsüber, wenn die meisten Schäden gemeldet werden, nicht am Wohnort. Durch Tages-alarmgruppen könnte eine Vernetzung und gegenseitige Hilfe entstehen.“ Den vom Gemeindekämmerer erwähnten Ausgaben für die Feuerwehr hielt Jens Kahlmeyer die geleisteten ehrenamtlichen Dienststunden der 550 in der Gemeinde tätigen Feuerwehrkameraden entgegen. Georg Kohne erwähnte besonders Sebastian Stenzel, der nach erfolgreichem Maschinistenlehrgang neuer Gerätewart in Negenborn ist. Geehrt wurden durch Georg Kohne für 25 Jahre Mitgliedschaft: Marcus Keitsch, Boris Wedegärtner sowie Harm Linne, für 40 Jahre Mitgliedschaft Gerd Hausknecht. Befördert wurden Colin Schwarzl und Sebastian Stenzel zum Oberfeuerwehrmann und Markus Keitsch zum 1. Hauptfeuerwehrmann.
Dirk Meyer, Gruppenleiter der Gruppe Alt Alt wies auf den Negenborner Weihnachtsmarkt am 9. Dezember hin: „Der Negenborner Friedhof hat keinen Glockenturm. Inzwischen ist eine Glocke vorhanden, gestiftet von Friederike von Starck aus Negenborn. Nun gilt es den Glockenturmbau voranzutreiben. Dazu soll der Grundstock zur Finanzierung mit der Versteigerung des schmiedeeisernen Wappens aus Negenborn auf dem Weihnachtsmarkt gelegt werden.“ Abschließend zeigte Georg Kohne das erste Foto vom neuen Feuerwehrauto. Jetzt werden alle Vorstellungen konkret und es kommt im Februar zu einer Rohbaubesprechung vor Ort.