Netzwerktreffen Datenschutz

Bürgermeister Tjark Bartels (r.) und Robert Mionskowski begrüßten die Netzwerker aus Südostniedersachsen im Bürgerhaus. Foto: A. Wiese

Robert Mionskowski lud seine Kollegen ein

Bissendorf (awi). 16 Netzwerker aus Südostniedersachsen – zuständig für den Datenschutz in Wirtschaftsbetrieben, bei Kirchen oder Behörden – haben sich im Juni auf Einladung vom Datenschutzbeauftragten der Gemeinde Wedemark, Robert Mionskowski, im Bürgerhaus in Bissendorf zum Austausch getroffen und wurden dort auch von Bürgermeister Tjark Bartels begrüßt. Datenschutzbeauftragte zu ernennen sei eine freiwillige Leistung der Kommunen, so Mionskowski. Zusammen mit seinen Kollegen arbeitete er im Bürgerhaus einen umfangreichen Fragenkatalog ab. Als ein Beispiel, womit sich Datenschützer beispielsweise beschäftigen müssten, führte er einen Fall aus der Lüneburger Heide an. Hier hatte eine Wildbeobachtungskamera, mit der eigentlich Wölfe gezählt werden sollten, einen Kommunalpolitiker beim Schäferstündchen gefilmt, woraufhin die Diskussion um die Zulässigkeit von Wildbeobachtungskameras aufkam. Die Netzwerker beschäftigten sich darüber hinaus mit Fallbesprechungen, Vorabkontrollen und der Datenschutzrelevanz im Koalitionsvertrag der Landesregierung.