Neuer Umweltschutzbeauftragter vorgestellt

René Rakebrandt (links) wird zum 1. Dezember 2018 Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde Wedemark – ganz zur Freude von Bürgermeister Helge Zychlinski. Foto: B. Stache

René Rakebrandt übernimmt am 1. Dezember sein Amt in der Wedemark

Mellendorf (st). In vier Wochen, am 1. Dezember, übernimmt René Rakebrandt sein Amt als Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde Wedemark. Bürgermeister Helge Zychlinski stellte den neuen Mann in seinem Team am Dienstag bei einem Pressegespräch vor. „Herr Rakebusch hat sich bei der Stellenausschreibung gegenüber 40 Mitbewerbern aus dem gesamten Bundesgebiet durchgesetzt. Er hat uns in der Auswahlkommission überzeugt“, erklärte Helge Zychlinski. Er habe fachlich überzeugt und im Auswahlverfahren deutlich gezeigt, dass er in der Lage sein wird, Anwalt für den Umweltschutz zu sein. So werde er auch für Akzeptanz für sein Wirken bei denen in der Wedemark sorgen, die den Umweltschutz nicht in ihrem Fokus haben. Der Verwaltungsausschuss hatte sich einstimmig für den vierzigjährigen René Rakebrandt als Nachfolger der langjährigen Umweltschutzbeauftragten Ursula Schwertmann ausgesprochen. Der Bürgermeister drückte seine Freude darüber aus, dass René Rakebrandt in der Wedemark lebt und sie ihm Heimatort geworden ist. „Meine berufliche Laufbahn zielte darauf ab, im ländlichen Bereich Arbeit zu finden – da arbeiten zu können, wo ich meinen Lebensmittelpunkt habe. Das ist mir jetzt gelungen und das freut mich sehr“, sagte René Rakebrandt, der mit Tochter und Lebensgefährtin in Bennemühlen wohnt. Bis zu seinem neunten Lebensjahr wuchs der gebürtige Hannoveraner in Alferde bei Springe auf, später in Sarstedt. Nach der Schulzeit machte er die Ausbildung zum Industriemechaniker, Fachrichtung Maschinensystemtechnik und arbeitete ein Jahr lang in diesem Beruf. Es folgte ziviler Ersatzdienst im Otternzentrum Hankensbüttel. An der Leuphana Universität Lüneburg studierte René Rakebrandt Umweltwissenschaften. „Ich bin Diplom Wissenschaftler und Industriemechaniker. Das sind meine zwei Berufe.“ Während des Studiums sammelte er vier Jahre lang Erfahrungen – auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit – bei einem Job im Energiesektor. Nach dem Studium begann er im Betrieb seines Vaters, der in der List ein Unternehmen für Mitarbeiterverpflegung leitet. Er habe sich sehr für das Thema Nachhaltigkeit engagiert, erklärte René Rakebrandt. Sechseinhalb Jahre hat er dann dort im Bereich Gemeinschaftsgastronomie und Automatenbewirtschaftung gearbeitet, wenn er am 1. Dezember seine neue Aufgabe in der Wedemark übernimmt. „Ich bin sehr froh, dass es den Gemeindeentwicklungsplan gibt“, so der zukünftige Umweltschutzbeauftragte. Dieser sei für ihn eine Art Anker, an den er sich halten kann. René Rakebrandt ist auch privat in der Natur unterwegs. „Ich bin nebenerwerblich Imker und habe eine Heidschnuckenherde – Weiße Gehörnte.“