Neueröffnung von Galerie und Kunstschule

Noch ist Ellen Hentschel mit dem Einräumen ihrer neuen Galerie beschäftigt, doch die Kurse sind in der Burgwedeler Straße 5 A bereits angelaufen. Foto: A. Wiese

Ellen Hentschel freut sich über großzügige neue Räume an der Burgwedeler Straße 5A

Bissendorf (awi). Ellen Hentschel freut sich über die hellen freundlichen Räume in der Burgwedeler Straße 5 A (ehemals „Zauberland“) in unmittelbarer Nachbarschaft des ECHO, in die sie in der vergangenen Woche mit ihrer Galerie und Kunstschule eingezogen ist. Das Studio Mellendorf in der Kaltenweider Straße ist bereits geschlossen, die laufenden Kurse werden in Bissendorf unter optimalen Bedingungen fortgeführt, teilt Ellen Hentschel mit. Doch nicht nur das: Ab sofort verkauft sie nicht nur wieder Malzubehör wie Pinsel, Farben und Leinwand, sondern hat jetzt auch den erforderlichen Platz, um ihre eigenen Werke zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten. Interessierte können sich montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, mittwochs und samstags von 10 bis 13 Uhr in Ruhe in der Galerie umsehen und sich auch nach Kursen erkundigen. Außerhalb der Öffnungszeiten können die Bilder durch die großzügigen Schaufenster betrachtet werden und wer Glück hat, trifft die Galeristin auch sonntags an und kann ihr bei der Entstehung eines neuen Werkes über die Schulter gucken, denn hier ist auch ihr Arbeitsplatz. Und weil sie ihr Wissen gerne weitergibt, finden Kurse für Acryl- und Aquarellmalerei für Anfänger und Fortgeschrittene in der Woche vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 16 bis 18 Uhr sowie von 19 bis 21 Uhr statt. Zusätzlich gibt es sonnabends manchmal Kurse zu bestimmten Themen, und zwar von 10 bis 16 Uhr mit Mittagsimbiss. Auskünfte dazu und zum Beginn neuer Kurse erteilt Ellen Hentschel gerne unter Telefon (0 51 30) 58 58 23. Ein Einstieg in die laufenden Kurse ist nach Absprache ebenfalls möglich. Die Künstlerin, die auch mit fast 75 Jahren noch nicht an den Ruhestand denkt, hat Ende der sechziger Jahre den Kork-Roll-Druck selbst entwickelt und damit ihre künstlerische berufliche Laufbahn begonnen. Unterricht habe sie nie gehabt, obwohl ihr Vater selbst gemalt habe. Sie sei Autodidaktin. 1971 nahm sie einen Lehrauftrag für hannoversche Realschulen für Kunst und technisches Zeichnen an und erfüllte diesen Auftrag 15 Jahre lang mit großer Freude. 1982 eröffnete sie eine Galerie mit Aquarellschule in der Humboldtstraße in Hannover, wo sie neben ihren eigenen Bildern auch wechselnde Ausstellungen verschiedener Künstler zeigte. 2002 kam sie nach Mellendorf, richtete nicht nur ihren Wohnsitz, sondern auch das Studio Mellendorf in der Kaltenweider Straße ein, pendelte zunächst noch in die Galerie nach Hannover, entschied sich aber schließlich ganz für die Wedemark. Die Möglichkeiten, die sich ihr mit den neuen Räumlichkeiten in Bissendorf eröffnen, motivieren die Künstlerin hoch und sie freut sich schon auf das Malen in dem lichtdurchfluteten Studio: „Viele Bilder entstehen, weil man Sehnsucht nach Farben hat. Das Gefühl, das man in sich hat, ist das Wichtigste: So wie man fühlt, wird das Bild und so werden die Farbkompositionen!“