Neues vom Ereigniswald

Dankeschön an die vielen Helfer

Bissendorf. Es gibt etwas Neues im Ereigniswald: Vielleicht hat schon der eine oder andere bemerkt, dass wein zweiter Informationskasten aufgestellt worden ist. Dieter Battmer und Karl Meister haben das bewerkstelligt. Dem Aufruf zum Jäten sind Rainer Gerth, Bernd Malwitz und Werner Kraaß gefolgt, freut und bedankt sich Initiatorin Heidemarie Heinzelmann. Vorsorglich hatte Rainer Gerth seinen Autoanhänger mitgebracht. Somit konnten Baumschnitt und verfaulte Pfosten gleich entsorgt werden. Bei Kaffee und Kuchen ließ man den Nachmittag ausklingen. viele haben in Eigenregie ihren Baum gepflegt. Die Baumschule Schmidt hat unter Regie von Daniel Michel die Obstbäume gegen den Apfelblütenspanner kostenlos gespritzt. Allen Helfern gilt Heidemarie Heinzelmanns herzliches Dankeschön. Sie berichtet außerdem, Bernd Depping habe im Rahmen einer „Guten Tat" zugesaft, noch in idesem Sommer unter den Bänken Platten zu verlegen. In einem Kalenderblatt hat Heinzelmann ein über 100 Jahre altes pasendes Gedicht unter dem Titel „Im Sommer" von Heinrich Seidel eintdeckt. Der erste Vers lautet: „O komm mit mir aus dem Gewühl der Menge, aus Rauch und Qualm und tobendem Gedränge, Zum stillen (Ereignis)-Wald, dort wo Vögel sanfte Grüße tauschen, und aus der Zweige sanft bewegtem Rauschen ein Liedchen schallt“, und endet: „Dort wollen wir die laute Welt vergessen, an unserem Herzschlag nur die Stunden messen und glücklich sein“. Wer mit Heidemarie Heinzelmann bei gemeinsamer Arbeit einen Nachmittag mit anschließendem Kaffeetrinken (Kuchen bringt sie mit) verbringen möchte, melde sich bitte bei ihr unter Telefon (0 51 30) 72 08. Der nächste Pflanztermin steht auch schon fest: Sonnabend, 22. Oktober, um 10 Uhr. Wer also einen einheimischen Laubbaum oder eine alte Obstsorgte pflanzen mcöhte, melde sich unter obiger Telefonnummer. Es möchten sich bitt auch die Pflanzer melden, die ihren Baum ersetzen wollen, weil er den letzten Winter nicht überstanden hat. Auch die Pflanzer der letzten acht Jahre sind willkommen.