Neujahrsempfang der Kapernaum Gemeinde

Pastorin Wibke Lonkwitz (von links) sowie die Kirchenvorstandsmitglieder Antje Steube, Sabine Meyer und Christian Kubath tragen der Gemeinde ihre Wünsche für 2020 vor. Foto: B. Stache

Kirchenvorstand und Pastorin suchen tatkräftige Unterstützung für Kirchenumbau

Resse (st). „Heute ist Neujahrsempfang in Kapernaum. Das bedeutet, wir singen noch einmal vertraute Weihnachtslieder und Lieder von Epiphanias, vom Stern, der uns leuchtet, der uns in die nachweihnachtliche Zeit begleitet.“ Mit diesen Worten eröffnete Pastorin Wibke Lonkwitz am Sonntag den gut besuchten Gottesdienst der Evangelisch-lutherischen Kapernaum-Kirchengemeinde Resse. Dass der Kirchenraum mit Tischen bestückt war, begründete die Pastorin mit dem nachfolgenden Neujahrsempfang. Dabei gemeinsam zu essen, habe schon eine gute Tradition – und Kapernaum sei eine Gemeinde, die miteinander ins Gespräch komme, und der Kirchenraum auch ein Ort der Gemeinschaft, betonte Wibke Lonkwitz. Im Gottesdienst wurden viele Lieder gesungen, „Ich lobe meinen Gott von ganzem Herzen“ machte den Anfang. Erich Tyburski spielte die Orgel. Pastorin Wibke Lonkwitz sprach auch den geplanten Umbau des Gemeindehauses an und rief allen dazu die Jahreslosung 2020 in Erinnerung: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Nach vielen Jahren, die vom Wechsel der Architekten, Pastoren und Kirchenvorstandsmitglieder geprägt waren, sei nun der Bauantrag gestellt, freute sich die Pastorin: „Ab Mai soll es losgehen.“ Die Umbaumaßnahmen betreffen unter anderem die Verlegung des Eingangsbereichs zur Kirche sowie ein neues Gemeindebüro. Außerdem wird eine barrierefreie Toilette eingebaut. „Wir suchen Handwerker und tatkräftige Unterstützung für das Einreißen von Wänden, den Bau einer Rolli-Rampe (Rollstuhlrampe, d. Red.) und das Anlegen von Beeten“, lautete die Bitte der Pastorin. Gemeinsam mit den Kirchenvorstandsmitgliedern Sabine Meyer, Antje Steube und Christian Kubath formulierte sie weitere Wünsche an die Gemeinde für 2020. So sucht der Kirchenvorstand unter anderem Unterstützung für das Erstellen und Verteilen des Gemeindebriefs „Die Glocke“. „Es wird wieder ein Table-Quiz geben“, kündigte Wibke Lonkwitz für Freitag, 24. April, um 19 Uhr im Kapernaum-Gemeindehaus an. Die Jahreslosung „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ diente der Pastorin auch zu einem weiteren Baustein im Gottesdienst. Sie forderte die Besucher auf, über ihren Glauben und Unglauben miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre Gedanken auf bereitliegenden Zetteln niederzuschreiben. Die Gottesdienstbesucher ließen sich nicht lange bitten und schon bald entwickelten sich in kleinen Gruppen angeregte Gespräche. Konfirmanden sammelten wenig später die „Aufzeichnungen“ ein und übergaben sie der Pastorin. Zum Abschluss erinnerte Wibke Lonkwitz daran, dass dies der letzte Gottesdienst in der kirchlichen Weihnachtszeit gewesen sei. Und so wurde noch einmal „Oh du fröhliche“ angestimmt. Der anschließende Neujahrsempfang der Kapernaum-Kirchengemeinde Resse ging mit dem gemeinsamen Mittagessen einher – und einem Glas Sekt.