Neujahrsgrußwort der stellvertretenden Bürgermeisterin Rebecca Schamber

Rebecca Schamber, stellvertretende Bürgermeisterin Foto: © Maren Kolf
Liebe Wedemärkerinnen und Wedemärker,
nun liegt das Jahr 2013 hinter uns. Wir haben viele schöne und auch einige weniger schöne Ereignisse in diesem Jahr erlebt. In unserer Gemeinde aber auch in unserem Land und der gesamten Welt.
Der MTV ist in sein neues Sportzentrum gezogen. Das war sowohl für den Verein als auch für die Gemeindeverwaltung ein sehr großes auch ein sehr erfolgreiches Projekt. Damit stehen in der Wedemark Sportstätten von allerhöchster Qualität zur Verfügung.
Die Wedemark hat weitere große Schritte bei der Betreuung von Kindern gemacht. So wurden in Resse, in Elze, in Brelingen und in Mellendorf Krippen und Horte erweitert und gebaut. Damit steht unsere Gemeinde im Bereich der Betreuungsangebote sehr gut da und wir sind unserem Anspruch, eine familienfreundliche Kommune zu sein, ist wieder gerecht geworden.
Der Behindertenbeirat wurde auf den Weg gebracht, womit wir in unserer Gemeinde als gutes Beispiel vorangehen, und Menschen mit Behinderungen eine demokratisch legitimierte Stimme geben. In Umsetzung der UN Menschenrechtskonvention ist die inklusive Beschulung an allen Schulen gestartet. Die Gemeinde hat als Schulträger zusammen mit den Schulen durch verschiedene Maßnahmen erreichen können, dass nun Schülerinnen und Schüler mit Einschränkungen auch auf Regelschulen in den Unterricht gehen können. Die Inklusion in der Schule und in allen Lebensbereichen ist natürlich eine viel umfassendere Aufgabe, die uns noch einige Jahre beschäftigen wird.
In unserem Land und unserer Gemeinde ist die Wirtschaft stabil und es gibt relativ wenige Menschen, die arbeitslos sind. Die Wirtschafts- und Gewerbeschau, die dieses Jahr von der Gemeindeverwaltung durchgeführt wurde, war ein großer Erfolg und die diversen Konjunkturparameter sehen alle sehr positiv aus.
Trotz dieser Tatsache sind immer mehr Menschen in Deutschland von Armut bedroht, wie der Paritätische Gesamtverband gerade in einer Studie vorgestellt hat. Ganz offensichtlich ist es so, dass trotz Arbeit viele Menschen noch nicht einmal über das verfügen, was zu einem menschenwürdigen Leben gehört.. Das sollte uns für die Zukunft zu denken geben.
Wenn wir uns in der Welt umschauen, fallen leider auch weniger erfreuliche Ereignisse ins Auge: In Syrien tobt der Bürgerkrieg mit unverminderter Härte und Millionen von Menschen sind auf der Flucht. Auch in der Wedemark werden Asylsuchende und Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Aufgrund ihrer großen Anzahl muss über die Unterbringung und Betreuung hier vor Ort nachgedacht werden. Denn es ist nach meiner Meinung unsere Pflicht den geflüchteten Familien nach all dem Leid, das ihnen widerfahren ist, einen Ort der Geborgenheit und der Sicherheit zu bieten.
Wie wir sehen, sind die Aufgaben groß, um gerade den Schwächsten in unserer Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Viel wird dabei nicht nur von staatlichen Stellen geleistet, sondern auch von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit den „Kitt“ für unser Gemeinwohl bilden. Ich möchte diesen ehrenamtlich Tätigen meinen tiefen Dank aussprechen! Unsere Gesellschaft wäre nicht die, die sie ist, wenn es Sie nicht gäbe!
Ich bin überzeugt, wir alle können noch mehr dafür tun, dass unser Land und unsere Gemeinde noch besser die Schwächsten unterstützen und wir ihnen somit einen Platz inmitten unserer Gesellschaft geben können. Wir alle können damit auf die eine oder andere Weise nur gewinnen!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2014.
Ihre Rebecca Schamber
stellv. Bürgermeisterin