Noch Bauarbeiten nach Schulschluss

In zwei Gruppen gingen die CDU-Politiker durch das Schulgebäude. Hier beantwortete Walter Zychlinski von der IGS-Leitung der Gruppe um den Fraktionsvorsitzenden Sven Sobanski Fragen in einem der Werkräume. Foto: A. Wiese

CDU-Fraktion besichtigt das neue Schulzentrum und fragt nach aktuellem Stand

Mellendorf (awi). Groß war das Interesse in der CDU-Ratsfraktion und darüber hinaus an der Besichtigung des neuen Schulzentrums. Viele Mitglieder kannten bisher nur das Forum, in dem die erste Ratssitzung stattgefunden hatten. Fachbereichsleiter Bau Kay Petersen, Walter Zychlinski für die Schulleitung der IGS und Hans-Joachim Rödiger für die Schulleitung des Gymnasiums sowie Elternvertreter beider Schulen führten die CDU-Politiker in zwei Gruppen durch den Schulneubau und beantworteten Fragen. Dabei interessierten sich Fraktionschef Sven Sobanski, seine Kollegen vom Fraktionsvorstand und die anderen Ratsmitglieder zum Einen für das Zusammenleben der beiden Schulen und deren Bedürfnisse, zum Anderen richteten sie den Blick auf die Bauausführung und entdeckten einige – der Verwaltung natürlich längst bekannte – Mängel. Fachbereichsleiter Kay Petersen bestätigte, dass es eine Mängelliste gebe, zwei Drittel davon allerdings bereits abgearbeitet sei und Alpine Bau die noch ausstehenden Summen als Teilbeträge dementsprechend erhalte. So habe die Gemeinde ein starkes Druckmittel und Alpine Bau ein starkes Interesse an der Mängelbeseitigung. Editha Lorberg bat, der CDU-Fraktion die Mängelliste zur Verfügung zu stellen. Petersen berichtete auch, dass sich der Abbruch des alten Schulzentrums aufgrund von Schadstoffuntersuchungen verzögere. Die Verwaltung gehe aber davon aus, im Frühjahr die Außenanlagen fertig stellen zu können. Die Abbrucharbeiten sollten Ende Februar zu Ende sei. Da der Innenhof aber bereits genutzt werden könne, werde man voraussichtlich auf den Schützenplatz als provisorischen Schulhof demnächst verzichten können. Verwundern und Bedauern äußerten einige CDU-Mitglieder darüber, dass trotz der überall im Gebäude ausgehängten „goldenen Regeln“ beispielsweise bereits wieder Fußabdrücke an den hellen Wänden zu sehen seien.