Not macht erfinderisch

Mit Abstand gab es für die Eiskunstläufer ein kleines Geschenk des Vorstandes. Foto: ESC Wedemark
Wedemark. Auch in der Eiskunstlaufsparte des ESC Wedemark Scorpions  läuft wegen der Corona-Verordnung seit Anfang November kein Training mehr. Die Eiskunstläufer aus der Wedemark hatten auch in dieser Saison wieder viel vor. Doch die heimische Hus-de-Groot-Eisarena ist geschlossen, und alle Wettkämpfe und Shows wurden abgesagt. Aber Trübsal blasen ist nicht das Motto der Sparte. Schnell wurde sich an den ersten Lockdown erinnert, wo bereits Cheftrainerin Katja Bögelsack mit kurzen Videos zum Training zu Hause animiert hatte. Damit stand schon mal ein Grundgerüst, mit dem sich jedes Mitglied fit halten konnte. Aber Training alleine? Das macht natürlich mehr Spaß, wenn man gemeinsam an einem Ziel arbeitet. Daher nahm die Sparte mit dem Gesamtverein an der Aktion: „Lauf-Challenge für UNICEF und gegen COVID-19“ teil. Nach dem Motto „ESC stronger than ever – alle gemeinsam für ein Ziel!“ erlief der ESC 500 Kilometer. Für die erfolgreiche Teilnahme und als Anerkennung der Leistung erhielt der Verein eine UNICEF-Dankesurkunde.
Im Dezember hieß es für die Eiskunstläuferinnen dann einen Tanz für eine weitere Gemeinschaftsaktion zu lernen. Für die sogenannte „Jerusalema-Challenge“ erarbeitete Katja Bögelsack Tanz-Anleitungen und teilte Gruppen ein, damit auch die Kleinsten Mitglieder ihre Spaß hatten. Aus den vielen fertigen Tänzen wurde dann ein fast  fünfminütiges Video geschnitten. Das „Jerusalema“-Video des ESC zeigt, mit wieviel Freude die Kinder und Jugendlichen auch in diesen Zeiten gemeinsam stark sind.
Aber wie jedes Jahr kommt eigentlich das Beste zum Schluss! Nämlich die alljährliche Weihnachtsfeier des ESC Wedemark Scorpions. Mit einer Rede des Vorsitzenden, einer Tombola, leckeren Pommes und Eisdisko. Doch nicht in diesem Jahr! Corona!
Statt dessen organisierte die Eiskunstlaufsparte einen „Weihnachts-Drive-In“. Unter Einhaltung der AHA-Regeln konnte so jedes Mitglied ein kleines Geschenk des Vorstandes mit nach Hause nehmen. Auch war es für die Trainerin ein kleines Wiedersehen, wo sie den Kindern und Jugendlichen kurz „live“ in die Augen schauen und ein paar Worte mit auf dem Weg geben konnte.