Oegenbosteler haben ihr Buch fertig

Stolz präsentieren Sonja Wilhelms (von links), Herbert Kütz, Gisela Sievert, Friedrich Haack, Elisabeth Wilhelms und Hermann Senger als mitarbeitende Autoren beziehungsweise Bürgervereinsmitglieder das Buch „Vergangenheit und Gegenwart – Oegenbostel – Bestenbostel – Ibsingen“. Foto: A. Wiese

Vorstellung und Verkaufsstart beim Dorffest am 13. September ab 14 Uhr

Oegenbostel (awi). Ehrenamtliche Autoren haben in einer nicht unerheblichen Kraftanstrengung, mit ganz viel Herzblut und Liebe zum Detail und pünktlich zum 1025-jährigen Geburtstag von Oegenbostel, Bestenbostel und Ibsingen ein Buch herausgebracht, das die Geschichte der drei Dörfer in den letzten Jahrzehnten aufarbeitet und im Prinzip nahtlos an die große Chronik anschließt, die zur 1000-Jahr-Feier vor 25 Jahren erschienen ist. Offiziell vorgestellt und zum Verkauf angeboten wird das 222 Seiten starke Werk mit dem Titel „Vergangenheit und Gegenwart – Oegenbostel – Bestenbostel – Ibsingen“, das freundlicherweise, so das Autorenteam, von Profi Friedrich Lüddecke aus Evensen layoutet wurde, beim Dorffest am 13. September ab 14 Uhr auf der Wiese am Ackerweg.
Der Bürgerverein organisiert das Fest, mit dem er zugleich sein 40-jähriges Bestehen feiert, als Dorffest für die Bewohner der drei Dörfer. Es soll nicht wie vor zwei Jahren den Anspruch einer gewerblichen Darstellung haben, betonen die Bürgervereinsvorsitzende Sonja Wilhelms und Kassenwart Friedrich Haack. Am Sonnabend, 12. September, gibt es für die Dorfbewohner abends ein gemeinsames Essen und Tanzmusik von DJ Thorsten Preetz im Festzelt auf der Wiese. Am Sonntag,13. September, steigt dann das eigentliche Dorffest mit Vorstellung des Buches „Vergangenheit und Gegenwart“ und Aktionen für die Kinder. An diesem Tag können Interessierte das Buch erwerben. Der Endverkaufspreis steht noch nicht abschließend fest, werde aber voraussichtlich um die 30 Euro liegen, so Elisabeth Wilhelms im Namen des Autorenteams. Und nicht nur das Buch kann beim Dorffest am Sonntag, 13. September, käuflich erworben werden. Es sind auch noch Taler da: Zur 1000-Jahr-Feier von Oegenbostel, Bestenbostel und Ibsingen 1990 ließen die Oegenbosteler einen Silbertaler prägen, der auf einer Seite den Schmidtmannschen Hof – die ehemalige Gaststätte – , die Jahreszahlen 990 bis 1990 und die Inschrift Aingaburstalde und auf der anderen Seite das Wappen zu sehen sind. Dieser Taler war in einer Auflage von 250 Stück geprägt und nicht vollständig verkauft worden. Daher kann der Bürgerverein den Restbestand jetzt noch anbieten. Die Organisatoren hoffen auf eine rege Nachfrage unter den Oegenbostelern.
Vom von vielen mit Spannung erwarteten Buch sind die Musterexemplare gedruckt. Den Druck hat die Gemeinde in ihrer hauseigenen Druckerei übernommen und die Oegenbosteler auf diese Weise finanziell unterstützt. Dennoch sind genügend Kosten aufgelaufen, die durch den Verkauf erst einmal wieder hereingeholt werden müssen. Die erste Auflage beträgt 100 Stück. Ob es eine weitere geben wird, wird die Nachfrage ergeben. Das Inhaltsverzeichnis ist auf jeden Fall vielversprechend: Da gibt es einen Nachtrag zur Höfegeschichte, einen Beitrag über die Neuzeit sprich die letzten 25 Jahre, der Artikel „Altes Neues Oegenbostel“ handelt von den Fachwerkhäusern im Ort, ein Kapitel ist Bestenbostel und seinem Rittergut gewidmet, ein anderer dem Dorf Ibsingen. In Auszügen gibt es Informationen aus der Schul-
chronik von Gustav Hartmann, der 1906 bis 1938 Lehrer in Oegenbostel war, aus dem Kriegstagebuch des Gemeindevorstehers Georg Hemme und aus der zweiteiligen Schulchronik von Johannes Wiebe. Friedhof und Kirche werden ebenso thematisiert wie Finken-slag, Flur- und Straßennamen, Feuerwehr, Handwerk, Gewerbe, Jagd und Realverband und nicht zuletzt die politische Gemeinde, der Bürgerverein und die 1000-Jahr-Feier vor nunmehr 25 Jahren. Man darf gespannt sein!