Ohne Helfer geht es nicht

Internationaler Tag des Ehrenamts: Johanniter danken allen Freiwilligen

Langenhagen  Ohne ehrenamtliches Engagement würde vieles in unserer Gesellschaft gar nicht funktionieren. Auch die Arbeit der Johanniter-Unfall-Hilfe wäre ohne die Unterstützung ihrer bundesweit rund 30.000 ehrenamtlichen Helfer nicht denkbar. Allein bei den Johannitern im Nordhannoverschen Ortsverband (NOV) engagieren sich aktuell über 120 Frauen und Männern für das Gemeinwohl - freiwillig und ohne Bezahlung.
Rund jeder zweite ehrenamtliche Helfer der Johanniter übernimmt Aufgaben im Sanitäts- und Rettungsdienst sowie im Bevölkerungsschutz, also in den klassischen Blaulicht-Bereichen.

Zu den Grundsätzen der Ehrenamtsarbeit der Johanniter zählt die fundierte Ausbildung: Jeder Helfer durchläuft zur Vorbereitung auf seine anspruchsvollen Aufgaben zunächst eine Grundausbildung und nimmt danach regelmäßig an Weiterbildungen teil. Diese finden sowohl in den Verbänden vor Ort statt als auch in den fünf Bildungsinstituten unter dem Dach der Johanniter-Akademie Münster. So genannte Ehrenamtskoordinatoren vor Ort unterstützen diejenigen, die sich engagieren möchten, ein zu ihren Interessen und Erfahrungen passendes Aufgabengebiet zu finden und stehen ihnen auch danach jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Dienststellenleiter Tim Heinrich der Johanniter in und rund um Langenhagen: „Das Engagement unserer vielen ehrenamtlichen Helfer ist eine zentrale Säule unserer Arbeit. Ohne ihren Einsatz wären viele unserer Angebote gar nicht möglich. Aber nicht nur das: Mit ihrer Begeisterung für ihre Aufgabe und ihrer Lebenserfahrung bereichern und prägen sie unser Miteinander. Ihnen allen gilt – nicht nur heute, am Internationalen Tag des Ehrenamts - unser herzlicher Dank.“

Unter den ehrenamtlichen Helfern der Johanniter sind alle Altersgruppen vertreten. Viele wachsen von klein auf in ihre Aufgabe hinein: Rund 12.000 Kinder und Jugendliche bundesweit engagieren sich in der Johanniter-Jugend, z.B. als Gruppenleiter oder in den rund 500 Schulsanitätsdiensten in ganz Deutschland.

Aber auch viele ältere Menschen empfinden es als Bereicherung, sich nach dem Ende ihrer Berufstätigkeit weiter für das Gemeinwohl zu engagieren. Knapp ein Viertel aller über 60jährigen Menschen in Deutschland ist ehrenamtlich tätig, so das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen forsa-Umfrage mit dem Titel „Lebenswelten 60+“, die kürzlich im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe gemeinsam mit dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde. Die Gründe liegen auf der Hand: Der freiwillige Einsatz für andere bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen, bringt Wertschätzung und soziale Anerkennung ein. „Auch ist der Kontakt zu gleichgesinnten Menschen ein Pluspunkt“, ergänzt Hendrik Helwig, Leiter des Ehrenamts im NOV. „Das gemeinschaftliche Tun steht im Vordergrund, ob bei Sanitätsdiensten bei Pferderennen oder dem PUMA Airport Run, bei Einsätzen der Schnell-Einsatz-Gruppe im erweiterten Rettungsdienst oder bei der Verpflegung von Evakuierten bei Bombenentschärfungen oder bei Übungen“.

Wer Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit hat, sich für unsere Gesellschaft einsetzen und anderen helfen sowie ein Mitglied der Johanniter-Familie sein möchte, melde sich bitte bei Hendrik Helwig per E-Mail unter hendrik.helwig@johanniter.de. Interessenten mögen bitte Verständnis haben, wenn die Beantwortung der Mail nicht immer sofort erfolgt, denn auch hier gilt: Hendrik Helwig nimmt seine Leitungsfunktion bei den Johannitern in Langenhagen ehrenamtlich wahr.