Ohne Sponsoren geht es nicht

Jochen Haselbacher (Mitte) begrüßt die Sponsoren und Bürgermeister Helge Zychlinski (links) in der Diskothek M1. Foto: B. Stache
 
Sponsorenfeier der Hannover Scorpions in der Diskothek M1 in Mellendorf. Foto: B. Stache

Bürgermeister Helge Zychlinski wirbt bei Scorpions-Feier für engagiertes Sponsoring

Mellendorf (st). Ohne Sponsoren geht es nicht – das weiß auch Jochen Haselbacher, Geschäftsführer und Gesellschafter der Hannover Scorpions. Zu den Hauptsponsoren gehören unter anderem die Veltins Brauerei, hus de groot GmbH, Nordpack, Interwetten und secutimetec GmbH. Die Hannover Scorpions können darüber hinaus auf eine große Anzahl weiterer, lokaler Sponsoren zählen. Zur schon traditionellen Sponsorenfeier hatten die Hannover Scorpions am Sonnabend in die Diskothek M1 eingeladen. Geschäftsführer und Gesellschafter Jochen Haselbacher begrüßte die zirka 150 Gäste, darunter Bürgermeister Helge Zychlinski. „Damit die Mannschaft mitmachen kann, legen wir die Sponsorenfeier immer auf das Wochenende, bevor die Playoffs beginnen“, erklärte der Geschäftsführer. Mit dabei war auch Scorpions-Stürmer Björn Bombis, der gerade erst zum besten Spieler des Jahres in der Oberliga Nord gewählt wurde: er hatte die meisten Scorerpunkten, der Addition aus Toren und Vorlagen, erzielt. „Wir haben eine gute Mannschaft, so dass nicht auszuschließen ist, dass wir in die DEL2 aufsteigen können“, machte Jochen Haselbacher mit Hinweis auf das gute Abschneiden der Hannover Scorpions in der Oberliga Nord (2. Tabellenplatz) deutlich. Niklas Bröckel, rechte Hand des Geschäftsführers, findet es gut, dass sich die Mannschaft gegenüber der vergangenen Saison noch einmal steigern konnte. „Ich habe die Hoffnung, dass es in diesem Jahr doch noch weiter geht als im vergangenen. Ich wünsche mir, dass alle Spieler gesund und fit bleiben und gut durch die Playoffs kommen.“ Unter den Gästen war auch Sponsor Andreas Kuhlemann, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma K und S Aufzüge Gmbh und KHS Automatiktüren GmbH aus Bissendorf. „Wir sponsern die Scorpions schon seit zirka 15 Jahren. Ich gehe häufig zu den Spielen ins Eisstadion, oft auch mit Geschäftspartnern“, erklärte er. Bürgermeister Helge Zychlinski appellierte in seinem Grußwort an die Sponsoren, die Hannover Scorpions auf ihrem möglichen Weg in die DEL2 weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Mit einem kurzen Videofilm wurden die sportlichen Leistungen der Hannover Scorpions in dieser Saison, die das Team um Cheftrainer Dieter Reiss als Tabellenzweiter abschloss, noch einmal in Erinnerung gerufen. Für die gelungene Video-Präsentation von Karsten Hölscher gab es reichlich Applaus. „Die Kontinuität war gegeben“, erklärte Jochen Haselbacher bei seiner Rückschau. „Im letzten Jahr wurden wir Vierter, in diesem Jahr Zweiter. Das kann sich sehen lassen!“ Mit Blick nach vorne führte er aus: „Wie geht es weiter? Voraussetzung ist eine gute Mannschaft, und die haben wir.“ Aber in der DEL2 zu spielen, bedeute einiges mehr. Da kämen allerlei neue Kosten auf den Verein zu, nicht nur durch zusätzliche Fangnetze. So seien die Grundkosten erheblich höher als in der Oberliga. Neben höheren Reisekosten für die Mannschaft sind auch die Schiedsrichtergespanne teurer. Bei einem Aufstieg müsse der Etat um 300 000 Euro aufgestockt werden, gab der Hannover Scorpions-Geschäftsführer bekannt. Es folgte eine Abstimmung per Applaus, mit deren Hilfe Jochen Haselbacher herausfinden wollte, wie die Sponsoren zu einem möglichen Aufstieg in die DEL2 stehen. Für den Verbleib in der Oberliga – falls die Mannschaft den sportlichen Aufstieg schafft – rührte sich keine Hand. Viel Applaus erfüllte die Diskothek bei der Frage nach der Aufstiegsoption in die DEL2. „Zum Aufstieg gehört ein gewisser Run (Lauf). Die Qualität dazu haben wir“, war sich Mannschaftskapitän Sebastian Lehmann (34) am Sponsorenabend sicher. „Ich wünsche mir für die Mannschaft, sollten wir den Aufstieg schaffen, dass sie möglichst zusammenbleibt und auf den Erfolg aufbaut.“ Im Anschluss an die offiziellen Reden gab es ein leckeres Abendessen, für das die Landschlachterei Backhaus aus Brelingen gesorgt hatte.