Orgelkonzert in St. Georg Mellendorf

Flötist Robert Fehre begleitet Susanne Bremsteller an der Orgel am 6. Mai beim Konzert in der St. Georg-Kirche Mellendorf.

Susanne Bremsteller und Robert Fehre musizieren am 6. Mai

Mellendorf. Im nächsten Konzert der Veranstaltungsreihe „Orgelkonzert in St. Georg Mellendorf“ wird der Schwerpunkt bei solistischer Blockflöten- und Cembalomusik liegen. Aber – dem Namen entsprechend – wird natürlich auch konzertante Orgelmusik zu hören sein. Das Konzert in der Mellendorfer St. Georg-
Kirche findet statt am Sonntag, 6. Mai, um 17 Uhr.
Mit Robert Fehre, Blockflöten, und Susanne Bremsteller, Cembalo und Orgel, konnten wieder zwei namhafte Künstlerpersönlichkeiten für dieses Konzert gewonnen werden. Bereits vor fünf Jahren haben die Beiden in der St. Georg-Kirche ein viel beachtetes Konzert gegeben. Robert Fehre hat an der Hochschule für Musik und Theater Hannover in der Klasse von Professor Siri Rovatkay-Sohns Blockflöte in den Studiengängen Musikerziehung, Künstlerische Ausbildung und Kammermusik studiert. Heute ist er als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland gefragt. Neben seiner reichen Konzerttätigkeit zeugen verschiedene Aufnahmen mit Ensembles wie dem RIAS-Kammerchor, dem Knabenchor Hannover oder der Musica Antiqua Köln von seiner künstlerischen Qualität.
Susanne Bremsteller studierte ebenfalls an der Musikhochschule Hannover, wo sie 1979 ihr Staatsexamen als A-Kirchenmusikerin ablegte. 1980 erhielt sie einen Lehrauftrag für Generalbass, Partiturspiel und Improvisation an dieser Musikhochschule. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Georg–Böhm–Orgelwettbewerbs in Lüneburg. Seit 1989 hat Susanne Bremsteller die Organistenstelle an der Christuskirche in Hildesheim inne. Sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Ensembles entfaltet sie eine rege Konzerttätigkeit und wirkte bei zahlreichen Rundfunkproduktionen mit, darunter auch Uraufführungen. Das Programm enthält überwiegend Stücke des Barock, bei denen die Instrumente gemeinsam aber auch jeweils solistisch gespielt werden. Hierbei kommen unterschiedliche Blockflöten (historische Nachbauten) zu Gehör, zu denen interessante Informationen gegeben werden. Eingerahmt ist das Programm durch die beiden Sonaten für Flöte und Cembalo von Francesco Barsanti (C-Dur) und von Johann Sebastian Bach (e-Moll). Von ihm stammt auch das festliche Orgel-Präludium mit Fuge in G-Dur. Ein weiterer Konzert-Höhepunkt werden die Fantasien von Georg Philipp Telemann für Flöte solo sein. Zu diesem sicher spannenden Konzert sind alle Musikfreunde sehr herzlich eingeladen! Der Eintritt zum Konzert ist frei; über eine Spende zur Deckung der Honorarkosten würde sich die Gemeinde jedoch sehr freuen.