Osterhäschen für die Krippenkinder

Vollkommen fasziniert hießen die Kinder der Kinderkrippe Lüttenbaach in Brelingen die beiden Osterhäschen willkommen. Foto: A. Wiese

In „Lüttenbaach“ in Brelingen gab es vor Ostern kuschelweichen Zuwachs

Brelingen (awi). Echte Begeisterung bei den Lüttenbaach-Zwergen noch vor Ostern: Kuschelweicher Zuwachs in der Brelinger Kinderkrippe lässt Kinderaugen leuchten und Kinderherzen höher schlagen. Zwei echte kleine Osterhäschen, ein Löwenköpchen und ein Widderzwerg, sind bei den zwölf Kindern im Alter von ein bis drei Jahren eingezogen. Ihren Stall haben sie allerdings im großen Krippengarten.
Die Kinder staunten nicht schlecht, als sie die echten Osterhasen im Garten der Kinderkrippe entdeckten, berichtet Delia Schülker schmunzelnd. Erzieherin Nicole Burger erklärte den Kindern, dass diese Hasen ab sofort im Krippengarten wohnen werden und viel Liebe und Pflege brauchen. Zwei richtige Krippenhasen also, mit allem was dazu gehört. „Aus pädagogischer Sicht ist der Umgang mit Tieren sehr sinnvoll und auch wichtig und begleitet von positiven Effekten wie Toleranz, Mitgefühl, Geduld und Rücksichtnahme“, erläuterte Nicole Burger. Die weichen Langohren, die in den nächsten Tagen noch einen Namen bekommen müssen, begleiten die Kinder während der Krippenzeit mit allen Pflichten und Aufgaben und trös-ten mit Sicherheit über den ein oder anderen Trennungsschmerz hinweg. Vom Füttern über das Saubermachen bis hin zur Kuschelstunde, hier gibt’s Vollpension für den Hasen und viel Verantwortung für die kleinen Tierpfleger. Natürlich sollen die Aufgaben gerecht verteilt werden – auf einem Memoboard mit einfachen Symbolen werden die Fotos der Kinder zugeordnet und teilen sie hiermit für die Aufgaben der Hasenpflege ein. „Reihum versteht sich“, betonen die Erzieherinnen. Einfache Aufgaben und Rituale werden den Kindern bereits in den ersten Jahren mit auf den Weg gegeben. Ein geregelter Ablauf gibt Halt und hilft bei der Orientierung. In der Kinderkrippe Lüttenbaach lernen die Kinder bereits von Anfang an ganz alltägliche Rituale mit viel Liebe und Geduld – angefangen beim selbstständigen Abräumen des Tellers über das Anziehen und nun auch bis zum respektvollen Umgang mit Tieren.