Praktikanten präsentieren Arbeit

Laura Bartels, die ihr zweiwöchiges Praktikum in der Redaktion des Wedemark-Echo verbrachte, zeigt Realschullehrer Christoph Pukall ihre Aufzeichnungen aus der Zeit beim Extra-Verlag. Foto: S. Birkner

Realschule organisiert große Ausstellung

Mellendorf (sb). Ihrem Ziel einer ständig zunehmenden Praxisorientierung während der Schulausbildung wird die Realschule Wedemark gerecht, indem sie ihren Schülern inzwischen Gelegenheit zu zwei zweiwöchigen Praktika gibt. Neben dem Programm in der neunten soll es ab sofort auch in der zehnten Klasse ein Betriebs-praktikum geben. Der erste Jahrgang, der in den Genuss zweier solcher Praktika während der Realschulzeit kommt, besteht aus den derzeitigen neunten Klassen. Diese hatten vorige Woche Gelegenheit, das in ihrem ersten Praktikum Erlebte ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern im Rahmen einer großen Ausstellung vorzustellen. In der Außenstelle des Schulzentrums tummelten sich so am vorigen Mittwoch sämtliche Acht- und Neuntklässler der Realschule. Ihnen bot sich ein buntes Bild verschiedenster Impressionen aus unterschiedlichen Berufsfeldern: Die Neuntklässler stellten ihre Eindrücke aus Versicherungen, Verlagen, Banken oder Speditionen dar. Wie Katharina Bernhards, die gemeinsam mit Mona Roth die Fachleitung Wirtschaft und somit die Koordination derartiger Ausstellungen übernimmt, erklärte, müssten die Praktikanten eine Mappe, ein Plakat und eine praktische Arbeit aus dem Betrieb mitbringen. „In thematisch gegliederten Räumen haben die Schülerinnen und Schüler hier dann die Möglichkeit, ihr erlerntes Wissen über den jeweiligen Betrieb zu präsentieren“, erklärte Bernhards. Wie die Praktikumskoordinatorin erklärte, hätten die Schüler im Vorfeld in Eigenverantwortung einen passenden Betrieb für sich finden müssen. „Die Praktikumsstellen befinden sich ungefähr im Raum zwischen Hannover, Schwarmstedt und Celle“, berichtete Bernhards. Damit die ehemaligen Praktikanten selbst etwas von den Ausstellungsergebnissen ihrer Mitschüler haben, planen Bernhards und Roth für jeden Neuntklässler eine Pause ein. „Dann bietet sich auch die Möglichkeit, sich das Angebot von insgesamt fünf Berufsbildenden Schulen anzusehen“, sagte die Ausstellungskoordinatorin.