Projekt „Artenvielfalt – KIDZ“

Die Schüler der vierten Grundschulklasse aus Brelingen haben sich mit dem Thema Artenvielfalt auseinandergesetzt. Foto: B. Stache

Ergebnispräsentation mit Kulturbeauftragter von Mirbach und allen Mitwirkenden

Mellendorf (st). Bei der Ergebnispräsentation des Projektes „Artenvielfalt – KIDZ“ vor dem Rathaus in Mellendorf standen die Schüler der vierten Grundschulklasse aus Brelingen und ihre Werke im Mittelpunkt. Die Kinder hatten sich in den vergangenen Wochen im Rahmen dieses Projekts zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Kirsten Liebermann von Hörsten sowie ortansässigen Künstlern Gedanken zum Thema Artenschutz gemacht. Dabei wurde überlegt, welche Tiere und Pflanzen vielleicht bedroht sind und was man dagegen unternehmen könnte. In einem Tagebuch hatte jedes Kind wichtige Informationen und Eindrücke gesammelt. Zum Abschluss des Projekts gestaltete jeder Schüler sein persönliches Tier oder seine persönliche Pflanze. An der Präsentation dieser künstlerischen Werke aus Kinderhand beteiligten sich unter anderem die Kulturbeauftragte Angela von Mirbach, Umweltschutzbeauftragter René Rakebrandt, die Klassenlehrerin, Folke Hein als Vertreter des Hegerings Wedemark – Jägerschaft Burgdorf e. V., Beate Butsch (Leiterin NAJU Wedemark) sowie die Künstlerinnen Kerstin Jacob, Tanja Primke, Nadine Maier und Herriet Sablatnig. Der zehnjährige Dean hatte ein Spinnengemälde geschaffen, die gleichaltrige Mojde einen Waschbären selbst genäht. „Das Schwierigste war das Schwanzstück. Das musste ich von Hand nähen“, erklärte die Grundschülerin. Für das Waschbärenkissen konnte sie die Nähmaschine nutzen. „Dabei hat mir Nadine Maier geholfen.“ Die freiberufliche Designerin Nadine Maier aus Hannover und die Kostümdesignerin Tanja Primke betreuten das Kunstprojekt im textilen Bereich. Sie konnten mit den anderen erwachsenen Teilnehmern bei den Kindern einen kreativen Prozess anschieben – in den Aufgabenfeldern Nähen, Malen und Skulpturen. Die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e. V. hat
das Projekt, für das der Gemeinde Wedemark zirka 6000 Euro zur Verfügung standen, mit 50 Prozent gefördert. „Die künstlerische Ausdrucksstärke der Schülerinnen und Schüler hat mich sehr beeindruckt und zeigt deutlich, wie vielfältig die Wahrnehmung der Umwelt gerade bei jungen Menschen sein kann“, freute sich Wedemarks Umweltschutzbeauftragter René Rakebrandt bei der Ergebnispräsentation. „Besonders danken möchte ich dem Hegering Wedemark und der NAJU Wedemark für die ehrenamtliche Unterstützung und das vermittelte Wissen.“