Provisorium Haus Am Sande bezogen

Dekorierten am Mittwoch den Gruppenraum im Haus Am Sande: (v. l.) Michael Wilken, Heiner Peterburs, Ortsbürgermeisterin Christa Goldau und Georg Bänsch. Foto: A. Wiese

Bündnis für Familie und andere Gruppen können mit Zwischenlösung gut leben

Mellendorf (awi). Das Haus am Teich wird gerade entkernt und zur Krippe umgebaut. Und so brauchten die Gruppen, die sich bisher dort getroffen hatten, ein neues Domizil. Am Mittwoch hat Regina Niehoff das Haus Am Sande als Übergangstreffpunkt für die Gruppen unter dem Dach des Bündnisses für Familie und andere Nutzer vorgestellt. So waren Herta Bleckert und Elke Fritzenwalder für das DRK gekommen, das sich seit 20 Jahren im Haus am Teich getroffen hatte und jetzt sein Rommeespiel und andere Geselligkeiten ebenfalls im Haus am Sande abhalten wird. Hier sind wie berichtet die Kinderfreunde mit ihrem Spielkreis in die Räume gezogen, die später die Jugendkunstschule bewohnen wird, wenn die Kinderfreunde ihre Krippe im Haus am Teich in Besitz genommen haben. Neben dem DRK wird Michael Wilken sich mit den Mitgliedern der Patientenliga für Lungenkranke im Haus Am Sande treffen. Rolf
Reupke vom Seniorenbeirat erklärte, dass der Beirat während der Übergangslösung noch keine Nutzungsmöglichkeiten in dem Gebäude sehe. Wenn dieses später zum Familien- und Seniorenzentrum umgebaut sei, sollten jedoch die Computerkurse aus der Jugendhalle in das Haus Am Sande verlegt werden, weil es durch die Doppelnutzung der Räume in der Jugendhalle immer wieder zu Problemen komme. Regina Niehoff und Heiner Peterburs stellte auch ein kleines Café im Haus am Sande in Aussicht, für das eventuell die Unterstützung des Seniorenbeirats angedacht sei. Ortsbürgermeisterin Christa Goldau freute sich, dass eine Übergangslösung gefunden sei, appellierte jedoch an alle Nutzer des Hauses Am Sande, die schwierige Verkehrs- und Parksituation zu beachten. Zwar würden zurzeit gerade Behindertenparkplätze auf dem Außengelände geschaffen. Denn werde die Situation problematisch bleiben, vor allem in der Zeit, wenn die Kinder aus dem Spielkreis geholt beziehungsweise gebracht würden. Nutzer des Hauses Am Sande müsste also beispielsweise auch am Hufschmiedeplatz parken.