Radweg: FDP will es jetzt endlich wissen

Mitglieder der FDP-Regionsfraktion mit dem Wedemärker FDP-Ratsherrn Erik van der Vorm (rechts) bei einem Ortstermin. Archivfoto: A. Wiese
Scherenbostel (awi). Zum Thema Radwege-Lückenschluss zwischen Scherenbostel und Wiechendorf, Veränderung der Dringlichkeit in der Prioritätenliste der Region Hannover für das Gebiet der Wedemark, hat die FDP-Regionsfraktion jetzt eine Anfrage an die Regionsverwaltung gestellt, in der sie sich auf einen Bericht im Wedemark ECHO vom 8. Dezember bezieht.
Nach der FDP sei mittlerweile auch die SPD am Thema dran, werde berichtet, und dass der Ortsrat Scherenbostel der Gemeinde Wedemark einen Lückenschluss durch den Bau einer Radwegeverbindung zwischen Scherenbostel und Wiechendorf „bereits 2020 parallel zum Radwegebau zwischen Resse und Wiechendorf“ favorisiere. Intention dieser Priorisierung der Sanierungs- und Ausbauvorhaben durch den Ortsrat sei, dass zwischen Bissendorf und Resse auf der gesamten Länge eine gut ausgebaute Radwegeverbindung mit Anbindung des Moorinformationszentrums der Region Hannover MOORiZ in Resse zum frühestmöglichen Zeitpunkt angeboten werden könne. Laut dem Bericht im ECHO habe sich nach dem FDP-Ortsrats- und Gemeinderatsmitglied Erik van der Vorm nun auch der SPD-Regionsabgeordnete aus der Wedemark, Walter Zychlinski des Themas angenommen, und mitgeteilt, dass nach aktuellem Planungsstand die Gemeinde Wedemark „einen auf seiner gesamten Länge optimal ausgebauten, straßenbegleitenden Radweg von Bissendorf nach Resse“ erhalte. Auf die Frage, ob der Regionsverwaltung Stellungnahmen zur Positionierung der Gemeinde Wedemark und des Ortsrates Scherenbostel zu den genannten Radwege-Vorhaben im Bereich der Gemeinde Wedemark vorliegen, erhielt die FDP-Fraktion die Antwort, dass ein Schreiben des Bürgermeis-ters Helge Zychlinski vom 15. Oktoeber vorliege. Der Bürgermeister vertrete in dem Schreiben die Auffassung, dass dem Lückenschluss eine höhere Priorisierung beizumessen sei. Die Regionsverwaltung sei gebeten worden, die Möglichkeit eines zeitnahen Planungsbeginns zu prüfen.
Eine Änderung in der Priorisierung oder Neubewertung der Prioritätenliste, gebe es nicht, heißt es in der Antwort der Region weiter. Es sei zugesagt worden, den Abschnitt zwischen Wiechendorf und Scherenbostel in die Planung des Radweges Wiechendorf-Resse ergebnisoffen mit einzubeziehen. Zu der Planung zählten in dieser Phase die Vermessung, das Baugrundgutachten und die Umweltverträglichkeitsstudie. Anschließend werde eine Vorplanung (Variantenuntersuchung) von der gesamten Strecke aufgestellt. Mit Abschluss dieser Planungsphase werde dann das weitere Vorgehen festgelegt, entweder als Aufnahme in das Bauprogramm (bei wenig Widerständen zwischen Wiechen- dorf und Scherenbostel), Weiterführung in das anschließende Planfeststellungsverfahren und Ausbau der gesamten Strecke Resse - Scherenbostel oder Ausbau des Radweges in zwei Bauabschnitten (bei großen Widerständen). Dann würde der zweite Abschnitt wie ursprünglich geplant zu einem späteren Zeitpunkt planfestgestellt und auch gebaut werden, so die Regionsverwaltung in ihrer Antwort an die FDP-Regionsfraktion.