„Radweg nur noch Flickenteppich“

Die Hellendorfer SPD-Ortsratsfraktion um den stellvertretenden Bürgermeister Heiner Peterburs (l.) und Spitzenkandidatin Ute Ruddat (4. v.l.) setzt sich für eine schnelle Sanierung des Hellendorfer Geh- und Radwegs entlang der L190 ein. Foto: S. Birkner

Hellendorfer SPD kämpft um Radwegsanierung entlang der L190

Hellendorf (sb). „Wir fühlen uns vom Land im Stich gelassen“, klagt Heiner Peterburs. Hellendorfs stellvertretendem Ortsbürgermeister und seinen Mitstreitern von der SPD geht es dabei um die Sanierung des Geh- und Radweg entlang der L190. Eine kleine Demonstration am vergangenen Montag war nicht die erste Anstrengung der Hellendorfer: Häufig ist die Sanierung Thema im Ortsrat, doch in letzter Konsequenz sind die Kommunalpolitiker auf das Land angewiesen. „In den Jahren 2000 und 2008 haben Sanierungen des gleichen Wegs von Kaltenweide bis zum Hellendorfer Ortseingang stattgefunden“, erzählt Peterburs. Er sei davon ausgegangen, „dass das Land die Sanierungsmaßnahme in einem angemessenen Zeitraum fortsetzt“. Das ist bisher nicht geschehen, obwohl akuter Handlungsbedarf besteht. „Der Asphalt ist mit Schlaglöchern, meterlangen Rissen und Aufwerfungen übersät“, konstatiert er. Baumwurzeln bringen den Bodenbelag außerdem zum Aufplatzen. Die Hellendorfer SPD hofft nun auf eine schnelle Lösung des Problems, zu der es bisher nur ansatzweise gekommen ist. „Anstatt die notwendige Sanierung zu bewilligen, lässt das Land den Weg notdürftig ausbessern. So ist im Laufe der Jahre ein unebener Flickenteppich entstanden“, erzählt Peterburs. Er hofft, dass das Land die nötigen Gelder noch in diesem Jahr bereitstellen wird und weist einmal mehr auf die Dringlichkeit dieses Vorgangs hin: Den Weg nutzen täglich Schulkinder mit dem Fahrrad und auf Gehhilfen angewiesene Senioren. „Die gefahrlose Nutzung des Wegs ist nicht mehr gewährleistet“, appellierte Peterburs jüngst in einem Brief an Verkehrsminister Jörg Bode (FDP).