Raumlufttechnische Anlagen sind beschlossen

Verwaltungsausschuss trifft wichtige Entscheidungen

Wedemark (awi). Vor dem Gemeinderat hat am Montag wie immer der Verwaltungsausschuss nichtöffentlich getagt und wichtige Beschlüsse gefasst. So sind raumlufttechnische Anlagen für das Schullzentrum Campus W beschlossen worden, um die Raumluft maßgeblich zu verbessern. Maßnahme soll so schnell wie möglich in die Realisierung gehen, muss aber deutschlandweit ausgeschrieben werden. „Das dauert, wird aber schnell angegangen. Mehrere Firmen kann man nicht parallel beauftragen. Wir gehen davon aus, dass wir mehrere Angebote bekommen werden und freuen uns, dass das so kommt, das ist Stand der Technik", so Gemeinde-Pressesprecher Ewald Nagel.
Die Gemeinde gehe davon aus, dass der CO2-Austausch funktionieren werde und nachts auch kühlere Luft in den Raum geholt werden könne, wenn die neuen Anlagen installiert seien. Weitere Beschlüsse des Verwaltungsausschusses:
• Die neue Kita Wennebostel wird viergruppig gebaut, der Bauantrag ist gestellt und in Bearbeitung
• Das Nachtflugverbot soll weiterhin befristet sein und in zehn Jahren wieder geprüft werden. Die Gemeinde Wedemark ist gar nicht so stark betroffen und gibt daher auch keine umfangreihe Stellungnahme ab.
• Grünpflegearbeiten für öffentliches Grün sind in Bissendorf, Abbensen, Brelingen, Resse und Negenborn für insgesamt 93.000 Euro vergeben worden.
• Die  Wasserverbände, die das Frischwasser liefern, rechnen auch Abwasser ab. Der Vertrag wurde angepasst, der Wasserverband Garbsen erhält minimal mehr für Resse.
• Fäkalschlammabfuhr: In der Regel haben die Haushalte der Gemeinde Anschluss an das öffentliche Kanalsystem. In einigen Bereichen gibt es aber auch Kleinkläranlagen und Sammelgruben. Zur Abfuhr des Schlammswurde ein Auftrag an eine Firma aus Hannover  in Höhe von 13.000 Euro vergeben.
• Stundungsanträge aus Resse zur Straßenausbauordnung (Strabs) in Resse. „Wir haben die Spielräume, die das Recht zulässt, zugunsten der Bürger genutzt. Wir müssen aber Rechtsnorm einhalten. Nicht alle Wünsche bezüglich Ratenzahlung und Stundung konnten berücksichtigt werden", erklärte Pressesprecher Nagel. Insgesamt seien sechs Anträge gestellt worden. Sechs Prozent Zinsen müssen laut Gesetz erhoben werden, das werde aber vom Bundesverfassungsgericht geprüft. Die Gemeinde hat die Vorläufigkeitserklärung in den Bescheid reingenommen, bis das BVG eine Entscheidung gefällt hat. Gegebenenfalls wird angepasst.
• Der Auftrag für die energetische Sanierung der Grundschule Elze für 77.000 Euro geht an ein Wedemärker Unternehmen. Den Umbau des Lehrerzimmers übernimmt eine Firma aus Wietze für 63.000 Euro.
• Mit dem im VA gefällten Auslegungsbeschluss für das Baugebiet Bäckkamp/Wietzestraße in Elze geht die Gemeinde davon aus, im kommenden Jahr in die Vermarktung gehen zu können.