Realschule verabschiedet 60 Absolventen

Das Abschlussfoto des Jahrgangs 2021 der Realschule Wedemark: Ganz coronagerecht mit einer Drohne von oben aufgenommen.

Bürgermeister lobt die „digitale Vorbildschule"

Wedemark. Die Realschule hat am Freitag bei schönstem Wetter ihre Abschlussklassen einzeln im Freien im Innenhof unter Berücksichtigung aller Corona-Regeln verabschiedet.
Es waren zahlreiche Ehrengäste gekommen. Ganz besonders haben sich die Verantwortlichen darüber gefreut, dass Bürgermeister Helge Zychlinski bei allen drei Veranstaltungsfeiern gesprochen hat und die Realschule Wedemark anschließend auf seinem Instagram-Profil als digitale Vorbild-Schule bezeichnete.
Ausgegeben wurden 35 erweiterte Sekundarabschlüsse, 20 REalschulabschlüsse, zwei Hauptschulabschlüsse und ein Abgangszeugnis.
Die besten Zeugnisse haben Gillian Cattau mit 1,2, Lena Ringkamp mit 1,2, Benedikt Czapla mit 1,3, Finn Bräutigam mit 1,4, Lina Hanebuth mit 1,7, Paul Moritz Weißkichel mit 1,9, Cora-Lina Häfner mit 1,9, Jason Tiffert mit 2,1, Rebecca-Fiona Morgenstern mit 2,1, Leonie-Kelsey Wegner mit 2,2, Lennart Krepa mit 2,3, Lukas Schmischke mit 2,4 und Jan Luca Angerstein mit 2,4. Wie in den letzten Jahren werden die weitaus meisten Schüler nach der Realschule weiterhin eine Schule besuchen. 15 Schüler beginnen eine Berufsausbildung, 21 Schüler besuchen eine BBS oder FOS,16 Schüler besuchen eine IGS, fünf Schüler besuchen ein Gymnasium, drei Schüler wiederholen die zehnten. Klassen an der Realschule Wedemark.
„Was für ein komisches Schuljahr", leitete Schulleiter Jens Szabo seine Rede ein. Etwa zwei Wochen vor Ostern im letzten Jahr hatten die Schüler zum ersten Mal über längere Zeit keinen Unterricht, da waren sie noch in Jahrgang neun. Dann ging es los mit Homeschooling und Video-Konferenzen. Doch auch für die Lehrer war alles neu. Die Realschule sei zum Glück digital sehr gut aufgestellt, das hätten natürlich besonders die Tabletjahrgänge gemerkt, aber auch die Lehrer hatten zum Glück schon viel Erfahrung mit dem „digitalem Lernen“.  Dann kam das neue Schuljahr und aus zwei neunten Klassen mussten drei zehnte Klassen gebildet werden. Es gab iPads für alle und endlich konnte digital gearbeitet werden.
Kurz vor Weihnachten kam dann der recht zuversichtliche Plan für das nächste Jahr: Szenario B für alle Klassen. Doch es kam mal wieder anders, die Inzidenzwerte schnellten weiter in die Höhe und so kam kurz vor Schulstart im Januar die neue Botschaft: Die Jahrgänge fünf bis neun gingen in das Distanzlernen (Szenario C) und nur die Abschlussklassen sollten in Szenario B beschult werden. Am 20. Januar wurde dann auch für den zehnten Jahrgang die Präsenzpflicht aufgehoben. Um allen gerecht zu werden, wurde ins Szenario C gewechselt. So konnte verstärkt in den Hauptfächern digital unterrichtet werden.  „Schnell haben wir uns alle in Microsoft Teams eingearbeitet und die Stun-den im Homeschooling wurden immer besser – davon konnte sich sogar unser Ehrengast, unser Bürgermeister Herr Zychlinski, in einer Doppel-stunde persönlich überzeugen - und obwohl es eine Mathestunde war, hat sie ihm, glaube ich jedenfalls, auch etwas Spaß gemacht", erinnerte Jens Szabo an eine denkwürdige digitale Unterrichtsstunde.
Nach weiterem Hin und Her dann kurz von den Osterferien eine neue Nachricht: Es sollten Testungen an den Schulen durchgeführt werden. Große Verunsicherung machte sich breit, wie die Lehrer zusammen mit den Schülern die Tests in der Schule sicher durchführen sollten. -AM 1. April kam die Nachricht, dass zwei Tests verpflichtend, aber zu Hause durchgeführt werden sollten. Da Ende April der Inzidenzwert immer noch über 100 lag, hatte die Realschule eine Vier-Tage-Woche eingeführt, so dass man sicher gehen konnte, dass sich nur negativ getestete Personen an den jeweiligen Tagen in der Schule aufgehalten haben. Irgendwann waren aber alle wieder im Szenario A in der Schule, die Abschlussarbeiten wurden geschrieben, nur die mündlichen Prüfungen wurden von Pflicht auf Freiwillig umgestellt.
„Und dennoch, ich finde wir alle, Ihr, eure Eltern und wir Lehrerkräfte haben gemeinsam alles gut gemeistert. Ihr seid mit der Situation sehr gut umgegangen, ihr habt die lästigen Masken freiwillig getragen (sogar bei den Abschlussarbeiten), habt die Abstände eingehalten. Ihr habt sensationelle Abschlussprüfungen hingelegt und es sind heute viele sehr gute Abschlüsse dabei herausgekommen", so Jens Szabo und versicherte: „Ihr könnt sehr stolz sein auf das, was ihr in den letzten Monaten der Ungewissheit und Verunsicherung geleistet habt! Über ein Jahr seid ihr grandios mit dieser Situation umgegangen, ihr habt es trotz aller Schwierigkeiten großartig hinbekommen! Ich könnt richtig stolz auf euch sein, ich bin es jedenfalls – ich bin stolz, solch erwachsene, verantwor-tungsbewusste Schülerinnen und Schüler auf dieser Schule gehabt zu haben.“

Absolventen Realschule Wedemark im Schuljahr 2020/2021:

Klasse 10 a
Renas Alp, Eduard Cristian Andrei, Finn-Lennard Bräutigam, Katharina Bultmann, Gillian Marie Cattau, Luc Conseil, Daan-Benedikt Czapla, Rica Franke, Yasmin Frenzel, Kevin Grünig, Jost Hahn, Luca Hermanns, Lara Christin Janssen, Caroline Kern, Dania Kief, Jaron Metze, Lena Ringkamp, Vanessa Seiferling, Santino Wohlers.


Klasse 10b
Rima Almoghrabi, Jan Luca Angerstein, Suzan Demirel, Orinda Emsha, Abdulrahman Ghadri, Yannick Großkopf, Lina Hanebuth, Kay Leonard Heinz, Jan-Ole Kluck, Daria Kosewicz, Lennart Krepa, Lukas Krumwiede, Mirko Lapke, Jan Meyer, Justin Miller, Denise Poweleit, Eddu Mijail Romero Samanez, Lukas Schmischke, Edona Sulejmani, Jason Tiffert, Carolin Alicia Tolle.


Klasse 10 c
Andrei Nicolae Adrian Bag, Fabienne Dawo, Marius Frost, Leander Grebitus, Fynn Gutzler, Cora-Lina Häfner, Maryam Haidari, Tiana Kief, Deniz Köneke, Rebecca Lange, Leon Noah Morgenroth, Rebecca-Fiona Morgenstern, Victoria Muchabaiwa, Armina Mustafa, Alia Sofie Nebe, Angelina Neumann, Leonie-Kelsey Wegner, Paul Moritz Weißkichel, Defne Yilmaz.