Regen stört Besucher kaum

Remise und große Schirme schützten beim Kartoffelfest vor dem Regen.

Kartoffelfest in Wennebostel ist und bleibt ein Renner

Wennebostel (awi). Der Regen hat es genausowenig geschafft, den Fans des Wennebosteler Kartoffelfestes einen Strich durch die Rechnung zu machen wie die Straßenbaumaßnahmen und Sperrungen. Wenn die Familien Söder, Bähre und Riedel im Oktober zum Kartoffelfest einladen, bleibt an diesem Wochenende in vielen Haushalten die Küche kalt. Das ist nun mal so, dazu schmecken die Kartoffelspezialitäten der Fleischerei Riedel vom Puffer bis zu Bratkartoffeln viel zu lecker. Und welche Hausfrau genießt es nicht, sich einfach mal an den Tisch setzen zu können, wenn es auch nur ein Biertisch ist. Flotte Musik, jede Menge Action für die Kids, nette Leute zum Klönen und viel Dekoratives zum Gucken gibt es gratis dazu. Und wer möchte, kann auch das eine oder andere einkaufen, vor allem natürlich Kartoffeln. Im Kaffeegarten konnte man sich an Kuchen und Torten gütlich tun, der Förderverein der evangelischen Kindergärten backte Waffeln und die Kinder waren mit Bastelarbeiten vom Keramikanmalen bis zum Nistkastenbau gut beschäftigt. Beim Bauern- und Kunsthandwerkermarkt gab es eine bunte Auswahl an Erzeugnissen von Kürbissen und Äpfeln bis zum Dekorativem für den Garten und selbstgestrickten Wollsocken. Die Lions hatten das Kartoffelfest wie jedes Jahr als Start für ihren Adventskalenderverkauf ausgewählt und am Samstagabend warteten viele Kinder mit ihren Eltern sehnsüchtig auf den Laternenumzug, der von der Freiwilligen Feuerwehr Wennebostel und dem Musikcorps Langenforth begleitet wurde und sich trotz des Regens als lange Glühwürmchenzug durch Wennebostel schob. Wen man ansprach beim Fest, der versicherte nur, er freue sich schon auf das Kartoffelfest im nächsten Jahr und besseres Wetter, aber wenn nicht, sei das auch egal. "Ist doch Super-Stimmung", meinte ein Familienvater zufrieden, dessen Sprössling gar nicht vom Kinderkarussell herunterzubekommen war, der selbst ein Bier in der Hand hatte, und dessen Frau sich mit der größeren Tochter Kartoffelpuffer schmecken ließ. So war für alle gesorgt.