Respekt für Fitz, Badehop und Saenger

Jan Müller (l.) und Dietmar Reddig (r.) von der MIT freuen sich mit den drei Geehrten und deren Schulleitern (v.l.): Realschuldirektorin Karen Rotter mit Jannik Badehop, Laura Saenger und Gymnasialdirektorin Swantje Klapper sowie Ingrid Fitz mit dem Schul (Foto: S. Birkner)

MIT verleiht Preis für außergewöhnliche Leistungssteigerung

Elze (sb). Die Wedemärker Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU (MIT) hat vor-
gestern zum neunten Mal in Folge den Schülerpreis „Respekt“ an Schüler mit besonderer Leistungssteigerung vergeben. Einen 200-Euro-Gutschein für den Elektro-Partner Schulz erhielten dabei in diesem Jahr Ingrid Fitz von der Konrad-Adenauer-Schule, Jannik Badehop von der Realschule Wedemark und Laura Saenger vom Gymnasium Mellendorf.
Im Gasthaus Goltermann in Elze würdigte der MIT-Vorsitzende Dietmar Reddig die herausragenden Leistungen der drei Schüler, die ihren Zensurendurchschnitt an der jeweiligen Schule im Vergleich zum Sommerzeugnis des vergangenen Jahres am stärksten verbessern konnten. Fitz erhöhte ihren Schnitt dabei um 1,1, Badehop um 0,8 und Saenger um 0,5 Noten. Reddig stellte in seiner Laudatio die These in den Raum, dass „die Deutschen zunehmend verblöden“. Er bedaure, dass die Gesellschaft insbesondere durch mediale Einflüsse wie Castingshows zunehmend den Eindruck vermittle, man könne auch ohne gute Schulnoten erfolgreich sein. „Wenn man sich die Situation in Deutschland vor 60 Jahren anschaut, so bemerkt man, dass der Erfolg dem Spaßfaktor damals noch deutlich übergeordnet war“, sagte er. Als Gegenbeispiel hierzu und als Vorbild für andere Schüler führte er dabei die drei Gewinner des Respekt-Preises an. „Die drei Preisträger haben verstanden, dass das Erbringen von guten Leistungen weiterhin sehr wichtig ist“, lobte Reddig. Er hoffe, dass der Bildungsbereich seinen alten Stellenwert zurückerlange und begrüßte in diesem Zusammenhang den Mellendorf Schulzentrumsneubau. Die Leiterin der Realschule, Karen Rotter, betonte, dass man die Leistung der Schüler nicht mit den Anstrengungen der Oscar-Nominierten vergleichen könne, die zuletzt im Fokus der Medien gestanden hatten. Ingrid, Jannik und Laura haben die besonderen Leistungen nicht aufgrund der öffentlichen Wirkung gezeigt. Sie haben ihre schulischen Leistungen einzig und allein für sich selbst verbessert“, sagte sie anerkennend. Die Schüler hätten „etwas richtig Tolles“ bewirkt. Ähnlich sah es Konstanze Beckedorf, die als Erste Gemeinderätin gekommen war. Die Schüler hätten die Verinnerlichung „wahrer Tugenden“ bewiesen und sollten ihre Vorbildfunktion nun durch besondere soziale Kompetenzen untermauern. Im Beisein der jeweiligen Schulleiter bedankte sich Reddig auch bei den Sponsoren, die die Verleihung des Preises erst möglich gemacht hätten. Namentlich nannte er dabei folgende Geldgeber: Wolfgang Stoltmann von der GFV, Wilfried Plumhof von der Wedemärker Sozialstation, Michael Mertens von HPE, Helmar Schöning von der Firma Hensel Europa-Innentüren, Martin Humpert vom Gasthaus Himmel und Ääd, Harry Post von der VTT GmbH und Jan Müller vom Versicherungsbüro Müller und Partner. Letzterer hat die drei Gutscheine für die Geehrten gespendet. Zwar nicht geehrt, aber ebenfalls für seine herausragende Leistung gelobt wurde bei der Preisverleihung übrigens Jonas Haubold. Der 18-jährige Pianist sorgte unter anderem mit Stücken von Johannes Brahms oder Claude Debussy für die musikalische Untermalung des Abends. Als angehender Abiturient wird er die dargebotenen Lieder auch bei seiner praktischen Prüfung im Mai spielen und hat daneben bereits dreimal den Niedersächsischen Landeswettbewerb von Jugend musiziert gewonnen.