Riesenzulauf bei Oldtimertreffen

Die Ausstellung der Oldtimerfreunde Schwarmstedt bot für jeden etwas: alte Pkw waren ebenso dabei wie Oldie-Trecker und Motorräder. Und auch Zubehör konnte erworben werden. Fotos: A. Wiese

Wetter, Angebot und Stimmung passten vortrefflich zusammen

Schwarmstedt (awi). Gefühlt war am Wochenende die halbe Wedemark bei der Oldtimerausstellung am Varrenbruch in Schwarmstedt zu Besuch. Das Gelände der Oldtimerfreunde und die angrenzenden Felder und Grünflächen reichten kaum aus, um die vielen Ausstellungsfahrzeuge und Stände, die Besucher und die parkenden Autos aufzunehmen. Das lag mit Sicherheit auch, aber nicht ausschließlich am Wetter. Seit vielen Jahren fahren die Oldtimerfreunde Schwarmstedt an einem Augustwochenende auf, was die Scheunen und Garagen ihrer Mitglieder und befreundeter Vereine hergeben und die Besucher sind jedes Mal wieder fasziniert. Waren es früher fast ausschließlich Traktoren und landwirtschaftliche Geräte, sind in den vergangenen Jahren vermehrt Pkw-Oldtimer und Youngtimer sowie Motorräder und sogar Fahrräder dazugekommen. Die Besucher gehören verstärkt den Generationen an, die die Begleiter ihrer Jugendjahre wiedererkennen. Und es sind viele Gleichgesinnte dabei, so dass auch der Handel mit Ersatzteilen und Zubehör kräftig boomt. Wer nicht unbedingt einen Scheinwerfer für einen Opel Manta der frühen Baureihe oder einen riesigen Schraubenschlüssel zum Treckerschrauben brauchte, begeis-terte sich vielleicht für ein T-Shirt mit einem Traktor drauf oder erstand einen Reisigbesen bei der Besenbinderzunft aus Marklendorf, die sich strategisch günstig am Ausgang des Geländes postiert hatten, denn wer läuft schon gern mit einem Besen im Arm über das Ausstellungsgelände und hört sich anzügliche Sprüche an, dass Fliegen doch viel schöner wäre. In der Halle sorgte der Feuerwehrmusikzug aus Elze für die musikalische Unterhaltung, während sich die Besucher mit Erbsensuppe, Grillwürstchen, Kaffee und Kuchen stärkten, ausgiebig klönten und dann zur zweiten Runde über das abwechslungsreiche Festgelände aufbrachen, um noch ein „altes Schätzchen“ zu entdecken.